Benefizkonzert

Musiker unterstützen die Hospizarbeit in Arnsberg

Beim Benefizkonzert der Arbeitsgemeinschaft Arnsberger Instrumentalgruppen kann auch der Nachwuchs in den Musikgruppen auftrumpfen.       Foto:Frank Albrecht     

Beim Benefizkonzert der Arbeitsgemeinschaft Arnsberger Instrumentalgruppen kann auch der Nachwuchs in den Musikgruppen auftrumpfen.       Foto:Frank Albrecht     

Hüsten.   Das Benefizkonzert der Arnsberger Instrumentalgruppen bringt mit Unterstützung der Volksbank 4000 Euro an Spenden für die Hospizarbeit ein.

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Zum 18. Mal hatte die Arbeitsgemeinschaft Arnsberger Instrumentalgruppen Gäste eingeladen, die gleichzeitig Gutes tun wollten. Das traditionelle Benefizkonzert im Kulturzentrum fand dieses Mal zugunsten der Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern statt. Unter der ebenfalls neuen Schirmherrschaft des Arnsberger Bürgermeisters Ralf Paul Bittner beteiligten sich in diesem Jahr vier Musikgruppen aus dem Kreis der Arbeitsgemeinschaft. Die einzelnen Musiker investierten dabei einige hundert Stunden Ehrenamt für die Hospiz-Stiftung.

Bisherige Spenden an Krankenhäuser

Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft erinnerte Ernst-Willi Schulte daran, dass in den letzten Jahren bereits rund 75.000 Euro für die Arnsberger Krankenhäuser und das heutige Klinikum Hochsauerland gesammelt werden konnten. Schulte dankte den Helfern der Caritas, die sich um die Bewirtung der Besucher in der Cafeteria gekümmert haben, sowie dem Moderator der Veranstaltung, Paul Senske.

Den rund 300 Gästen des Benefizkonzertes präsentierte Senske eine geschickt getaktete Veranstaltung, bei der Musik und Gespräch sich abwechselten. Er hatte den Gästen einen „feurigen Nachmittag“ versprochen, für den die Musiker vom Tambourkorps Holzen unter der Leitung von André Deimel auch gleich los legten.

Dank des neuen Schirmherren

Im Interview machte der neue Schirmherr und Bürgermeister Ralf Paul Bittner klar, dass er gerne die Schirmherrschaft von Vorgängerin Rosemarie Goldner übernommen habe. „Mein Dank geht an die ausdauernden Musiker, die schon seit Jahren dabei sind“, lobte Bittner.

Ihr jetziger Einsatz rege zum Nachdenken über die Bedeutung einer Stiftung an, und für die Arbeit des Hospizdienstes könne man ohnehin gar nicht genug danken. Wichtig, so Bittner, sei aber auch, dass man sich stets bewusst mache, wie man mit anderen Menschen umgehe. Das Ehrenamt in der Stadt schaffe einen großen Zusammenhalt in der Gesellschaft, würdigte der Bürgermeister.

Hospizmitarbeiter berichten

Im Wechsel von je zwei Stücken machten sich über die Dauer von mehr als zwei Stunden die Musiker des Blasorchesters der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft, des Tambourkorps Holzen, des Orchesters der Neheimer Jäger sowie des Freiwilligen Tambourkorps Oeventrop daran, die Gäste im Kulturzentrum vortrefflich zu unterhalten.

Neben Märschen, die an die schönsten Schützenfest-Umzüge erinnerten, fehlten aber auch die melodischen Stücke bei den Blasorchestern nicht: Sowohl mit Kult-Mix aus den 80er-Jahren als auch einem Medley mit den schönsten Abba-Melodien spielten sich die Musiker in die Herzen der Zuhörer.

„Wir sind mit dem Besuch des Konzertes zufrieden“, konstatierte Schulte. Es sei gut, dass man Dank des Einsatzes vieler Musiker die wichtige Arbeit des Hospizes unterstützen könne. Von der berichteten in einer der vielen Gesprächsrunden Maria Stute aus dem Hospiz Raphael sowie Georg Schelle als zweiter Vorsitzender der Hospizstiftung. „Die Arbeit im Hospiz kann nur aus Menschenliebe heraus bewältigt werden“, sagte Maria Stute.

Zusammen verabschiedeten sich alle Musikvereine mit „Preußens Gloria“ von ihren Gästen an einem erfolgreichen Benefiznachmittag. Die Volksbank Sauerland stockte den Erlös der Veranstaltung aus Einnahmen und Cafeteria abschließend auf 4000 Euro für den Förderverein des Hospizes auf.

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