Theatergruppe in Bruchhausen

Kolpingsfamilie begeistert mit Kriminalkomödie die Besucher

Die Theatergruppe der Bruchhausener Kolpingsfamilie bringt ein hintergründig-witziges Mördersuchspiel (hier ein Szenenfoto) voller Situationskomik auf die Bühne.

Foto: Karl-Heinz Keller

Die Theatergruppe der Bruchhausener Kolpingsfamilie bringt ein hintergründig-witziges Mördersuchspiel (hier ein Szenenfoto) voller Situationskomik auf die Bühne.

Bruchhausen.   Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruchhausen führt das Stück „Mörder mögen’s messerscharf“ auf. Zuschauer erleben viel Situationskomik

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Seit Anfang dieses Jahres trafen sich Mitglieder der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruchhausen zu den wöchentlichen Proben für ihr neues Stück „Mörder mögen’s messerscharf“. Nun fand die Premiere auf der Bühne der kürzlich wiedereröffneten Rodentelgenkapelle statt. Hier wartete auf die Zuschauer ein hintergründig-witziges Mördersuchspiel voller Situationskomik.

Verstorbener geistert herum

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Ulf Parzonka, folgte ein unterhaltsamer Theaterabend, gespielt in einem herrschaftlichen Wohnzimmer. In Christine Steinwassers Kriminalkomödie „Mörder mögen’s messerscharf“ geistert der verstorbene Baron Ansgar von Herrschershausen (Reinhard Grüter) durch sein herrschaftliches Anwesen, um den eigenen Mord und noch einige andere kriminelle Machenschaften aufzuklären.

Baron Ansgar von Herrschershausen ist schon seit gestern tot, hinterrücks erstochen und in den See geworfen. Ermordet hat ihn seine geldgierige Gattin und ihr Liebhaber, der Verwalter, erfährt der ungläubig staunende Geist des sympathischen Barons, der, unsichtbar für die Lebenden, trotzdem anwesend ist.

Aufklärung der Morde

Die Aufklärung der Morde - denn bald folgt das Hausmädchen Sophia, ebenfalls Geist werdend - betreiben Butler Johann und dessen Cousine, eine forsche Kriminalbeamtin. Ihnen zur Seite steht der fixe Kriminalassistent Hugo Geist sowie die beiden tütteligen Tanten des Barons, von denen eine scheinbar enorm schwerhörig ist. Und mit vereinten Kräften gelingt es den Lebenden und den Toten, die „Bösen“ zur Strecke zu bringen.

Auch das Personal des Barons ist bei der Klärung des Falles nicht untätig. Der liebenswerte Butler Johann (Christoph Naramski), der ein wenig an den Silvester-Knaller „Diner for one“ erinnert, die beiden rütteligen Tanten Restituta (Michaela Heimann) und Honoria (Monika Deroitte) und das Hausmädchen Sophia (Petra Stiefermann) ermitteln auf eigene Faust und sogar mit außerirdischen Kräften.

Außerirdische Kräfte

Dabei werden sie unterstützt durch die Frau Kommissarin Else Nehrlich (Renate Schneck) und den Kriminalassistenten Hugo Geist (Bärbel Hahne). Und dann geschieht noch ein zweiter Mord.

In weiteren Rollen sind Marlies Kunze, Manuela Mosters, Vroni Wiesenthal und Ulmer Becker auf der Bühne zu sehen. Souffleuse ist Marianne Baumfaste. Für die Technik ist Wolfgang Mosters zuständig. Regie führt Edwin Müller.

Ob die Mörder gefasst werden, erfährt das Publikum zum Schluss des 75 Minuten dauernden Krimi-Spektakels in der Rodentelgenkapelle - ein kurzweiliges Unterhaltungsstück, für das sich der Besuch auf jeden Fall lohnte.

18 Leute gehören zum Kolping-Ensemble

Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Bruchhausen besteht seit sieben Jahren. Sie führte schon einige Theaterstücke auf und lud zu historischen Dorfrundgängen ein. Zur Theatergruppe gehören insgesamt 18 Leute, die auf und hinter der Bühne mitwirken. Beim jetzigen Stück wurden insgesamt elf Rollen vergeben.

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