Zukunftsprogramm HSK 2025

HSK stellt sich für die Zukunft auf

Den Entwurf des „Zukunftsprogramms Hochsauerlandkreis 2025“ hat die  Kreisverwaltung des HSK kürzlich vorgelegt.

Den Entwurf des „Zukunftsprogramms Hochsauerlandkreis 2025“ hat die Kreisverwaltung des HSK kürzlich vorgelegt.

Foto: WP

Hochsauerlandkreis.  Das Zukunftsprogramm des HSK bis 2025 liegt im Entwurf vor: Gute Vernetzung zahlreicher Akteursgruppen soll wichtiges Ziel sein.

Wie wird unser Heimatkreis in fünf Jahren aufgestellt sein? Eine spannende Frage, auch für die Bürger/-innen der Städte Arnsberg und Sundern. Antworten liefert das „Zukunftsprogramm Hochsauerlandkreis 2025“, dessen Entwurf kürzlich von der Kreisverwaltung des HSK vorgelegt wurde.

„In Verantwortung für die nachkommenden Generationen: Mit Mut die Herausforderungen der Zukunft im Hochsauerlandkreis angehen“ titelt das über 30 Seiten starke Druckwerk. Es fußt auf zwei bereits vor einigen Jahren formulierten Handlungskonzepten:

Bereits im Jahr 2006 haben sich Kreistag und Verwaltung des Hochsauerlandkreises mit dem „Wirtschaftspolitischen Programm“ erstmals einen strategischen Handlungsrahmen für die zukünftige Kreisentwicklung gesetzt.

Darauf folgte 2013 das erste „Zukunftsprogramm“, das in den vergangenen sieben Jahren als Basis für zukünftige Richtungsentscheidungen diente. „Nun ist der Zeitpunkt gekommen, den damals eingeschlagenen, zukunftsorientierten Weg an die aktuellen Entwicklungen und die daraus zu erwartenden Herausforderungen der kommenden Jahre anzupassen“, heißt es aus dem Mescheder Kreishaus zum Entwurf.

Klimawandel und Digitalisierung

Dieser greift aktuelle, teils existenzielle Themen wie Klimawandel oder zunehmende Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf. Die drei Lebensbereiche Gesellschaft, Wirtschaft & Tourismus und Klima & Umwelt sowie der als „Querschnittsbereich“ definierte Teil Digitalisierung & Verwaltung, dessen Inhalte alle Lebensbereiche berühren, werden gründlich durchleuchtet.

Zwei Aspekte seien besonders auffällig, so die HSK-Verwaltung: Zum einen die zunehmende Verzahnung verschiedener Aufgabenbereiche. Bei unterschiedlichsten Themen werde deutlich, dass eine Bearbeitung verstärkt interdisziplinär, unter Beteiligung verschiedenster Fachdienste innerhalb der Kreisverwaltung, aber auch in Zusammenarbeit mit externen Fachbehörden und -institutionen erfolge. Bereits heute existierten zahlreiche Netzwerke, die es zu stärken und auszubauen gelte. Darüber hinaus werde es in absehbarer Zeit weitere Kooperationen geben (z. B. bei der Kinder- und Jugendarbeit).

Zum anderen sei bei zahlreichen Herausforderungen eine kreisweite interkommunale Zusammenarbeit zunehmend erforderlich, aufgrund von Komplexität der Themen (u. a. Integration, Breitbandversorgung) und zwecks Schaffung von Synergieeffekten (bei Gewerbeflächenentwicklung, Tourismus, Klimaschutz). Daher verfolge der HSK das Ziel, neben seiner Rolle als Verwaltungsbehörde, zukünftig verstärkt ein Augenmerk auf die gute Vernetzung wichtiger Akteursgruppen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und der kommunalen Familie zu legen und bei vielen Themen eine moderierende Rolle einzunehmen. Mit Blick auf die Coronakrise wichtiger als je zuvor...

Das „Zukunftsprogramm Hochsauerlandkreis 2025“ soll – wenn die Coronakrise es zulässt – in der Sitzung des Kreisausschusses und des Kreistages am 5. Juni beraten werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben