Investitionen 2018

Geld für Rathäuser und Feuerwache Ruhrstraße

Die Feuer- und Rettungswache an der Ruhrstraße 74 im Stadtteil Arnsberg: Zur Umsetzung des neuen Feuerwehr- und Rettungsbedarfsplans sind dort bis 2020 umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Foto:Ted Jones

Die Feuer- und Rettungswache an der Ruhrstraße 74 im Stadtteil Arnsberg: Zur Umsetzung des neuen Feuerwehr- und Rettungsbedarfsplans sind dort bis 2020 umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Foto:Ted Jones

Arnsberg.  Investitionen in Arnsberg 2018 – Teil zwei: Stadt saniert einige Funktionsgebäude. Mehr Komfort für Bus- und Bahnfahrer.

Investitionen – „die Zweite“: Zwecks Sanierung einer Reihe städtischer Gebäude wird im Rathaus nächstes Jahr tief in die Tasche gegriffen. Der „größte Batzen“ des locker gemachten Geldes wird gleich ­direkt vor Ort verbaut: „Die Sanierung der beiden Rathäuser in Neheim und Alt-Arnsberg stellt sicher den größten Investitionsrahmen für 2018 dar“, berichtet Stadtsprecher Elmar Kettler auf Anfrage.

Barrierefreiheit

Wie berichtet, wird das Rathaus am Rathausplatz 1 nach 50 Nutzungsjahren umfassend saniert (den aktuellen Stand der Planungen und die wichtigsten Fakten dazu finden Sie im Infokasten oben rechts). Doch auch das „Alte Rathaus“ im Ortsteil Arnsberg kommt nicht zu kurz:

Dieses Gebäude (Alter Markt 19) soll barrierefrei gestaltet werden. Vorgesehen sind u.a. Einbau eines Rollstuhl-gerechten Aufzuges, automatischer Zugang für den Haupteingang, Induktionsschleifen für Hörgeschädigte und ein barrierefreies WC auf der Saalebene. Dafür stehen Haushaltsmittel (Haushaltsjahre 2017 und 2018) in Höhe von 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert wird diese Baumaßnahme aus den „Töpfen“ Stadterneuerung, städtebaulicher Denkmalschutz sowie „SG Historische Altstadt“. Das Stadtbüro Arnsberg sowie die Mitarbeiter des Kulturamtes und der Vollziehungsbeamte können während der Sanierungs-
maßnahmen im Alten Rathaus bleiben. Für das Trauzimmer prüft die Verwaltung „verschiedene Alternativen mit ansprechendem Ambiente“, damit auch im Stadtteil Arnsberg im Jahr 2018 Trauungen stattfinden können.

Zwei neue Kitas in Hüsten

Ein komplettes „Face-Lifting“ erhält auch die Feuer- und Rettungswache an der Ruhrstraße 74: Zur Umsetzung des neuen Feuerwehr- und ­Rettungsbedarfsplans sind umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Zukünftig wird am Standort neben der freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehr auch eine ­Rettungswache untergebracht. Gebaut wird in vier Abschnitten, damit der Betrieb vor Ort gesichert ist. Die Umsetzung erfolgt in den nächsten drei Jahren, 2018 stehen vorrangig Planungsleistungen an. Die Stadt Arnsberg beabsichtigt im Jahr 2018 auch, zwei neue Kindertagesstätten in Hüsten zu errichten. In der zunächst anstehenden Planungsphase werden die Kosten ermittelt. Darauf fußt die Entscheidung, wie gebaut wird: ein- oder zweigeschossig, konventionell oder z.B. in Holzrahmenbauweise, etc. .

Stadtplanung

Beteiligt ist die Stadt auch an zwei Großprojekten im Bereich Stadtplanung: Der Busbahnhof an der Neheimer Goethestraße mit aktuell etwa 5000 Fahrgästen täglich wird ab 2018 zur „Mobilstation“ entwickelt. Die Förderzusage wird für nächstes Jahr erwartet, dann startet der Bau. Am Bahnhof Neheim-Hüsten bringt die Stadt ihren Part voran: Weiterbau der Personenunterführung nach Süden hin zum Campus Berliner Platz, Neuordnung der Park & Ride-Flächen sowie Errichtung einer Mobilstation mit Bike & Ride- und Car-Sharing-Angeboten.

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