Bundesmittel

Geld aus Berlin fließt nach Arnsberg

Foto: Michael Kleinrensing

Arnsberg.  Haushaltsausschuss des Bundestages gibt zusätzliche Mittel für Jobcenter HSK, Denkmalschutzprojekte in Arnsberg und den Bahnhof Oeventrop frei.

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Der Bund finanziert den barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Oeventrop. Das gibt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg bekannt. Zudem, so teilen Sensburg und sein sauerländer SPD-Kollege Dirk Wiese mit, fließen Denkmalschutzgelder an die Rodentelgenkapelle und das Kloster Oelinghausen.

Barrierefreier Bahnhof

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass der Bahnhof Oeventrop in den kommenden Jahren im Rahmen eines Zukunftsinvestitionsprogramms des barrierefrei umgebaut werden soll. Oeventrop ist einer von deutschlandweit 118 Bahnhöfen, die von dem Programm des Bundes profitieren.

Geld für Rodentelgenkapelle und Oelinghausen

Gefördert werden aus einem Sonderprogramm zudem Denkmalschutzmaßnahmen an der Klosterkirche in Oelinghausen und der Rodentelgenkapelle in Bruchhausen. Bis zu 90.000 Euro Fördermittel für die Rodentelgenkapelle und bis zu 80.000 Euro für die Klosterkirche Oelinghausen stehen zur Verfügung. An der Rodentelgenkapelle soll dies mittels einer denkmalgerechten Erneuerung des Außenputzes geschehen. In Oelinghausen soll hingegen die derzeitige Fassade saniert und damit vor irreparablen Schäden bewahrt werden.

Mehr Mittel für das Jobcenter

2019 stehen dem Jobcenter im Hochsauerlandkreis, knapp zwei Millionen Euro mehr für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung als im Jahr 2018. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Dirk Wiese, nun mitgeteilt.

„Für die Langzeitarbeitslosen ist das ein echtes Plus. Damit kann das Jobcenter ihnen zielgenau helfen und sie besser in Arbeit vermitteln. Das gibt es nur, weil die SPD in der Regierung ist.“, so Wiese

Das Jobcenter Hochsauerlandkreis erhält 2019 demnach rund 1,99 Millionen Euro zusätzlich im Vergleich zum Vorjahr. Das sind dann insgesamt 9,96 Millionen Euro.

Neben diesem Mehr an Mitteln kann der HSK auch von zusätzlichen Finanzierungsquellen für den Sozialen Arbeitsmarkt profitieren, der jetzt im Bundestag beschlossen wurde. „Es ist gut, dass der Soziale Arbeitsmarkt endlich kommt. Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren ist eine Zeitenwende in der Sozialpolitik“, so Wiese.

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