Feuerwehr

Einheitsführer fordert strenge Bestrafung bei Übergriffen

Geehrte und beförderte Angehörige des Basislöschzugs 3 mit Wehrführer Bernd Löhr (r.), Stadt-Kämmerer Peter Bannes (l.) und daneben Einheitsführer Markus Heinemann.

Foto: Wolfgang Becker

Geehrte und beförderte Angehörige des Basislöschzugs 3 mit Wehrführer Bernd Löhr (r.), Stadt-Kämmerer Peter Bannes (l.) und daneben Einheitsführer Markus Heinemann. Foto: Wolfgang Becker

Oeventrop/Rumbeck.   Der Basislöschzug 3, bestehend aus Löschzug Oeventrop und Löschgruppe Rumbeck, kam jetzt zur Agathafeier zusammen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Basislöschzug 3, bestehend aus Löschzug Oeventrop und Löschgruppe Rumbeck, feierte jetzt in der Rumbecker Schützenhalle das traditionelle Agathafeier.

Basislöschzugführer Markus Heinemann konnte dazu unter anderem Kämmerer Peter Bannes als Ersten Beigeordneten der Stadt, Vertreter des Bezirksausschusses, des Fördervereins sowie Stadtwehrleiter Bernd Löhr begrüßen.

12 neue Einsatzkräfte konnten gewonnen werden

Einem kurzen Rückblick mit Schwerpunkt auf dem Großeinsatz an der ehemaligen Salusklinik in 2017 folgte ein Bericht über die Erfolge der Personalgewinnung aus Jugend- und Kinderwehr:

Der Basislöschzug kann so auf gleich 12 neue Einsatzkräfte stolz sein, die den aktiven Dienst verstärken. Sie kommen aber nicht nur aus der Jugendfeuerwehr. Vielmehr sind auch Väter von Kindern der Kinder- bzw. Jugendwehr darunter, die auf diesem Weg Interesse am Feuerwehrdienst gefunden haben.

„Die Vergehen müssen mit aller Härte bestraft werden“

Einen Schwerpunkt in seiner Ansprache setzte Markus Heinemann auf die auch im Stadtgebiet nicht halt machenden Angriffe und Tätlichkeiten gegenüber Feuerwehr und Rettungsdienst.

Es könne nicht sein, dass Einsatzkräfte in Not geratenen Menschen helfen und dann angegriffen und zum Teil verletzt würden. „Diese Vergehen müssen zur Anzeige gebracht und mit aller Härte der Gesetze bestraft werden.“

Stadtwehrführer Bernd Löhr dankt für Einsatz

Zum Abschluss seiner Rede bedankte Heinemann sich bei allen Wehrleuten für die geleistete Arbeit, aber auch bei den Familien, die immer wieder für Übungen, Lehrgänge, Seminare und Einsätze auf das Feuerwehrmitglied verzichten müssten.

Im Anschluss richtete Stadtwehrführer Bernd Löhr einige Worte an Gäste und Mitglieder des Basislöschzuges 3. Er bedankte sich gleichfalls für die vielen geleisteten Stunden zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Feuerwehr-Ehrenkreuz für Markus Heinemann

Diesem Dank schloss sich Stadtkämmerer Peter Bannes an und würdigte die ehrenamtliche und freiwillige Arbeit, die in den Feuerwehren geleistet werde.

Eine ganz besondere Überraschung hatte stellvertretender Kreisbrandmeister Uwe Schwarz im Gepäck: Er zeichnete Markus Heinemann mit dem „Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze“ als Würdigung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens aus.

„Euch allen gehört ein Teil der Auszeichnung“

Ein gerührter Heinemann gab den Dank an seine Kameradinnen und Kameraden weiter: „Ohne Euch und der guten Unterstützung kann man solche Arbeit nicht leisten, daher gehört allen ein Teil dieser Auszeichnung.“

Für Unterhaltung sorgten im Anschluss an den offiziellen Teil Mitglieder des Löschzugs, die einiges einstudiert hatten und in einer lustigen Aufführung präsentierten. Beim gemeinsamen Abendessen und der anschließenden Feier wurden dann noch viele gute Gespräche geführt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik