Investitionen 2018

Die Stadt Arnsberg investiert 2018 auf vielen Gebieten

Mit Bebauungsplanverfahren zur Gewerbeflächenentwicklung sorgt die Stadt dafür, dass auch die Wirtschaft investieren kann: Im Frühjahr stehen Beschlüsse für „Gut Nierhof I“ (Satzung) und „Gut Nierhof III“ (Offenlegung) auf dem Plan.Foto:Ted Jones

Mit Bebauungsplanverfahren zur Gewerbeflächenentwicklung sorgt die Stadt dafür, dass auch die Wirtschaft investieren kann: Im Frühjahr stehen Beschlüsse für „Gut Nierhof I“ (Satzung) und „Gut Nierhof III“ (Offenlegung) auf dem Plan.Foto:Ted Jones

Arnsberg.   Infrastruktur, Umwelt, Bauprojekte: Arnsberg soll noch attraktiver werden. Ein Überblick der für 2018 geplanten Investitionen in zwei Teilen.

Ob schöner Wohnen, entspannter Fahrrad fahren, aus der Natur lernen oder Dienst­leistungen bequemer abrufen – die Stadt Arnsberg nimmt im nächsten Jahr viel Geld in die Hand, damit das Leben der Bürger vor Ort noch attraktiver wird.

Wir haben nach den Investitionen für 2018 gefragt, und aus dem Rathaus umfangreiche Informationen dazu erhalten. So umfangreich, dass wir eine Auswahl der Maßnahmen zweigeteilt vor­stellen möchten. Zunächst sind Infrastruktur-/Umwelt-/Entwicklungsprojekte und planerische Grundlagen (so schafft die Stadt Voraussetzungen für Investitionen) Thema. Ende dieser Woche richten wir den Fokus auf Sanierung/Neubau städtischer Gebäude sowie Stadtplanung.

„Dorfinnenentwicklungskonzept“

Bei zahlreichen Maßnahmen schöpft die Verwaltung Geld aus diversen Fördertöpfen, davon profitieren im kommenden Jahr u.a. die Oeventroper: Das „Dorfinnenentwicklungskonzept“ für den Ortsteil (kurz DIEK) – voraussichtlich gefördert mit Geldmitteln zur dörflichen Entwicklung (der Zuwendungsbescheid steht noch aus) – ist ein moderiertes Verfahren zur Entwicklung neuer Ziele, Handlungsfelder und Schwerpunkte.

Grundlage jedes Bauvorhabens sind „Bebauungsplanverfahren“, für 2018 lassen sich daraus diverse Baumöglichkeiten ableiten: Auf der „Bachumer Heide“ wird ein Baugebiet mit 13 Ein­familienhäusern entwickelt. An der Neheimer „Kapellenstraße“ soll eine innerstädtische Wohnanlage mit 20 Wohneinheiten und einer Mittelgarage entstehen. Unter dem Begriff „Wohnen am Barthold­Cloer-Weg“ ist im selben Ortsteil (in Innenstadtrandlage) eine Wohnanlage mit 34 Wohnungen und Tiefgarage geplant, der Satzungsbeschluss erfolgt im Frühjahr 2018. Für diese und weitere Projekte schafft die Stadt Planungsrecht, die Investoren ­kommen aus der Wirtschaft. Das gilt natürlich auch für Bebauungsplanverfahren zur Gewerbeflächenentwicklung: Hier stehen 2018 vor allem in Voßwinkel Veränderungen ins Haus: auf den Flächen „Gut Nierhof I“ (7,4 Hektar, Satzungsbeschluss im Frühjahr) und „Gut Nierhof III“ (1,6 Hektar Offenlegungs­beschluss, ebenfalls im Frühjahr).

Geld für die Umwelt

Um die Umwelt zu schützen und/oder intensiver für die Bürger nutzbar zu machen, nimmt die Stadt selbst Geld in die Hand: Erwähnt seien hier: Fertigstellung der Renaturierung der Ruhr in Oeventrop, verbunden mit Errichtung eines außerschulischen Lernortes zum Thema „Klimawandel und Gewässer“. Dieses Projekt stemmen Stadt Arnsberg, INO und weitere Oeventroper Einrichtungen/Vereine gemeinsam.

Für den außerschulischen Lernort wird eine Förderung über das LEADER-Programm beantragt.

Im Bereich des „Campus Berliner Platz“ in Hüsten wird der Baumbach renaturiert, mit dem Ziel der Durchwanderbarkeit für Fische und als gestaltendes Element im Campus. Das alte Gewässerbett wird dann Fuß- und Radweg („Radexpressweg“).

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