Corona

Corona: Stadt sucht anderes Format für Kunstsommer Arnsberg

Solche Bilder wird man - sollte der Arnsberger Kunstsommer in anderem Format stattfinden - mit Sicherheit aber nicht sehen.

Solche Bilder wird man - sollte der Arnsberger Kunstsommer in anderem Format stattfinden - mit Sicherheit aber nicht sehen.

Foto: Frank Albrecht

Arnsberg.  Doch zahlreiche wichtige Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet müssen abgesagt werden. Trotz der allmählichen Lockerungen.

Das Leben vieler Menschen weltweit hat sich in kürzester Zeit maximal geändert. Seit Wochen drehen sich alle Bemühungen darum, die weitere Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen. Während verschiedene Maßnahmen aktuell auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene behutsam gelockert werden, steht eines unbestritten fest:

Der Infektionsschutz muss weiterhin gewahrt werden. Das ist bei Veranstaltungen mit vielen Menschen auf engem Raum oft leider nicht der Fall. Deshalb sind weiterhin bundesweit Veranstaltungen bis zum 31. August untersagt. Und damit auch in Arnsberg.

Ralf Paul Bittner: Wir prüfen laufend, was eventuell in anderer Form noch möglich ist

Aufgrund dieser entsprechenden politischen Vorgabe dürfen im Stadtgebiet Arnsberg daher leider verschiedene Events, die insbesondere im kommenden Sommer geplant waren, nicht durchgeführt werden. „Wir prüfen laufend, welche Projekte eventuell unter veränderten Bedingungen weiterhin stattfinden könnten“, so Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

Aufgrund der langen Planungsvorläufe von Veranstaltungen und den vielen mit eingebundenen Partnern und Akteuren seien teils aber frühzeitige Absagen notwendig, um finanzielle Verluste bei allen Beteiligten zu minimieren.

Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ vielleicht am 26. September

Deshalb, und weil manche Veranstaltungen aufgrund verschiedener Faktoren nur zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich seien und nicht verschoben werden könnten, fallen flach:

- die Ausbildungsmesse im Kaiserhaus, die Anfang Juni stattgefunden hätte;

- das Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“, das Mitte geplant war. Diese soll aber nach aktuellen Planungen nun voraussichtlich am Sonntag, 26. September, in virtueller Form stattfinden;

- das SGV-Gebirgsfest, an dem die Stadt als Partner mitgewirkt hätte (dieses war geplant für Ende Juni);

- das Sommerferienprogramm „Kinderstadt“ (mögliche Alternativen werden aktuell erarbeitet);

- der Holzmarkt, der Anfang September stattgefunden hätte, und

- die „Erlebnistage Klosterlandschaft“ im September.

Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen nicht städtischer Akteure im Stadtgebiet, die von diesen eigenständig kommuniziert werden.

Schauen, was unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes möglich ist

Zudem, so die Stadtverwaltung, sei diese Aufzählung nicht abschließend – weitere Veranstaltungen könnten im Jahresverlauf folgen. Aber:

„Ausdrücklich ausgenommen von den aktuellen Absagen sind der Kunstsommer und die Donatoren-Feierlichkeiten, da wir bei beiden Veranstaltungen die Möglichkeit sehen, eventuell auf andere Formate umzusteigen, die unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes möglich sind“, erklärt Ralf Paul Bittner.

An der Umplanung der Konzepte werde aktuell gearbeitet.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben