Folgen des Virus

Corona: Kurzarbeit und Produktionspause bei Miele in Hüsten

Das Miele-Werk in Hüsten: Hier werden Dunstabzugshauben entwickelt und gefertigt.

Das Miele-Werk in Hüsten: Hier werden Dunstabzugshauben entwickelt und gefertigt.

Foto: Katrin Clemens / WP

Corona-Krise: Im Hüstener Miele-Werk wird vom 1. bis 19. April die Produktion ruhen. Kurzarbeit wird vorbereitet.

Hüsten. Wegen der Corona-Krise wird das Unternehmen Miele für seine inländischen Werke in der Zeit vom 1. bis 19. April eine Produktionspause einlegen. Eine Verlängerung dieser Pause schließt Miele derzeit nicht aus. Für die betroffenen Mitarbeiter bereitet Miele Kurzarbeit für die Zeit vom 1. bis 19. April vor. Betroffen ist auch das 235 Mitarbeiter starke Miele-Werk (früher: Imperial) nahe der Hüstener Breddestraße. Dort lässt Miele Dunstabzugshauben fertigen. Weltweit sind für Miele rund 20.000 Mitarbeiter tätig, davon in Deutschland rund 11.000 Beschäftigte.

Nur noch noch Minimalbetrieb in deutschen Miele-Werken

Die deutschen Werke werden für die Zeit vom 1. bis 19. April auf Minimalbetrieb heruntergefahren. So bleibt der Vertrieb weiterhin aufrechterhalten. Geräte können beispielsweise uneingeschränkt über das Internet bestellt werden. Zudem werden notwendige Reparaturarbeiten durch den Kundendienst ausgeführt, sowohl im privaten Bereich als auch im gewerblichen Umfeld wie z. B. Krankenhäusern.

Miele sieht sich zu Produktionspausen bzw. Kurzarbeit gezwungen, weil durch die angeordnete Schließung von Einzelhandelsgeschäften der Absatz in erheblichem Maß gestört worden sei. Bisher konnte Miele an seinen Standorten die Produktion zwar aufrechterhalten, doch die Versorgung mit Zulieferteilen werde täglich schwieriger.

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