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Cleverer Markentag bei Schulte Lagertechnik

Markentag bei bei Schulte Lagertechnik in Sundern, hier eine Beratung in Sachen Firmenfahrrad.

Markentag bei bei Schulte Lagertechnik in Sundern, hier eine Beratung in Sachen Firmenfahrrad.

Foto: Matthias Schäfer

Sundern.   Einen Markentag gab es bei Schulte Lagertechnik: Seit März wirbt man mit einem cleveren Slogan, und das sollen alle Mitarbeiter verinnerlichen.

„Lasst es uns clever machen!“ Unter diesem Motto stand der erste Markentag bei Schulte Lagertechnik im Dümpel. Das Ganze kommt nicht einfach aus dem Nichts, sondern wurde in einem längeren Verfahren erarbeitet, sagt Geschäftsführerin Andrea Schulte: „Wir haben schon im vergangenen Jahr unseren Markenkern erarbeitet“, berichtet sie von dem mehrstufigen Verfahren, bei dem es zunächst um Dinge ging, die die Firma auszeichnen.

Auf der „Logimat“, der Leit­messe der Branche in Stuttgart, präsentierte

sich Schulte erstmals in diesem neuen Gewand: „Wir haben gefunden, dass wir es clever machen“, so Andrea Schulte am Rande des Firmentages. Dort sollte das Leitbild auch weiter bei den Mitarbeitern vertieft werden. Hilfreich ist dabei eine Comicfigur, die ein rotes „E“ auf der Brust trägt, sie wird nun in den Märkten Werbung machen: „Wir gehen damit einen neuen und anderen Weg als die Mitbewerber“, meint Marketing­leiter Christian Janhsen zu der Kampagne im Comicstil. Das „E“ soll „Creative Engeneering“ symbolisieren und heißt: „Wir liefern deutlich mehr als nur Regale. Das Durchdenken von Lagerprozessen und das Entwerfen von Lösungen unterscheidet Schulte vom reinen Produktlieferanten“, so Janhsen.

Zusammenhalt schaffen

Damit die neue Ausrichtung dieser Strukturen auch allen Mitarbeitern bekannt wird, hat man sich zum Markentag entschlossen und ihm den Titel „Clever machen Tag“ gegeben: „Wir möchten die Mitarbeiter abholen und mit der Philosophie vertraut machen“, erklärt Andrea Schulte den Sinn dieses Tages, der von 12 bis 16 Uhr dauerte.

Man wolle als Unternehmen nicht nur neue Strukturen schaffen, sondern auch zusammenwachsen. An verschiedenen Punkten erfuhren die Mitarbeiter/­-innen dann mehr über das Projekt selbst: In der neuen Bildungsakademie hörten sie, welche Firmen wo und wie die Produkte nutzen.

Am Ende gemeinsames Grillen

„Das macht Sinn, denn oft ist es bei den gewerblichen Kräften so, dass sie regelmäßig ein bestimmtes Detail eines Regals fertigen, aber nie etwas über die Verwendung des Endproduktes hören“, so Christian Janhsen. An einem weiteren Ort konnte man mit einem VR-Spiel selbst moderne Lagertechnik nutzen. Am Punkt Kaizen (japanisch für Prozessoptimierung) gab es Hinweise zu Verlusten am Arbeitsplatz (hoher Papier- und Energieverbrauch oder fehlender Austausch von Ideen). Letztlich stand die Kampagne selbst im Vordergrund – aber auch das gemeinsame Grillen und die Unterhaltung.

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