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CDU Sundern stellte gestern Strafanzeige

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Sundern. Die CDU Sundern hat am Montag Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg wegen „möglichen strafrechtlichen Verhaltens“ bei der Gastwelten GmbH und der Sundern Projekt GmbH gestellt: Dies sei erforderlich, „weil Politik und Öffentlichkeit auf eine umfassende Aufklärung drängen und die Vorwürfe in der Öffentlichkeit im Raum stehen“, heißt es in einer CDU-Presseerklärung. In sozialen Netzwerken werde die Aufarbeitung von dritter, unabhängiger Seite gefordert. „Mit der Staatsanwaltschaft nimmt sich eine Institution der Aufklärung an, die in alle Richtungen ermitteln und die Verantwortlichen identifizieren wird, wenn strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegen sollte“, so Sebastian Booke, stellv. CDU-Vorsitzender.

Keine sachliche Diskussion möglich

„Leider scheint derzeit eine sachliche Diskussion der Geschehnisse und politischen Erfordernisse kaum möglich“, ergänzt CDU-Vorsitzender Stefan Lange. „Sicherlich müssen am Ende des Aufklärungsprozesses die Schuldigen benannt werden. Jedoch empfinde ich die derzeitigen, fast schon reflexartigen, pauschalen Schuldzuweisungen an die Mehrheitsfraktion als ziemlich billige Wahlkampfpolemik“. Das werde weder den tatsächlichen Entscheidungsbefugnissen gerecht, noch helfe es in der Sache weiter. Fakt sei , dass die Ratsmitglieder keinen Einfluss auf die Entscheidungsabläufe in den insolventen Gesellschaften hatten und haben. Das zu ändern müsse Teil der Aufarbeitung sein, so Fraktionschef Günter Martin.

Der Schritt zur Staatsanwaltschaft wird von Bürgermeister Detlef Lins ausdrücklich begrüßt: „Was in den letzten Tagen zu meiner Rolle innerhalb der Gesellschaften verbreitet wurde, ist eine Frechheit.“

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