Besucherandrang

Auf Hüstener Tierschau viele Rassen hautnah erleben

Die Arnsberger Familie Bauer auf der Hüstener Tierschau: Tochter Mia bekommt ein Pferdeküsschen, Mutter Bianka und Vater Marcel müssen schmunzeln

Die Arnsberger Familie Bauer auf der Hüstener Tierschau: Tochter Mia bekommt ein Pferdeküsschen, Mutter Bianka und Vater Marcel müssen schmunzeln

Foto: Thomas Nitsche / WP

Hüsten.  Besucherandrang am Montagmorgen auf der Hüstener Tierschau: Etwa 20.000 bis 25.000 Leute strömen auf das Freigelände hinter der Petrikicrhe.

Rinder, Pferde, Schafe, Esel, Kaninchen, Hühner, Tauben, Ziegen und noch viel mehr Tierrassen hautnah erleben - dies machte die Hüstener Tierschau möglich, zu der bei bestem Ausstellungswetter 20.000 bis 25.000 Besucher auf das Freigelände hinter der Petrikirche kamen. Für die kleinen Gäste entwickelte sich das Areal zu einem riesigen Streichelzoo.

Hüstener Tierschau

Zu den Ausstellern gehörte auch die Familie Henk aus dem Bad Berleburger Ortssteil Sassenhausen. Sie reiste mit mächtigen Charolais-Fleischrindern an. Im Gespräch mit unserer Zeitung zeigte Marina Henk ein weibliches, etwa 800 Kilogramm schweres Charolais-Rind mit einem Kälbchen. Die 19-Jährige ging sehr liebevoll mit den zutraulichen Tieren um. „Respekt muss man schon haben, aber Angst habe ich keine“, sagte sie mit Blick auf die Fleischkolosse und streichelte das Muttertier über den Kopf. Auf dem Biohof Henk leben mehr als 30 Charolais-Rinder, darunter 14 weibliche Tiere, 16 Kälber und natürlich auch ein Zuchtbulle, der etwa 1,2 bis 1,3 Tonnen auf die Waage bringt.

Viele lobende Worte

Auf Empfehlung anderer Züchter kommt die Familie Henk seit einigen Jahren regelmäßig zur Hüstener Tierschau. „Wir fühlen uns hier mit unseren Tieren sehr wohl“, berichtet Marina Henk, die zwischendurch auch selbst mal gern über die Tierschau geht und bei anderen Züchtern vorbeischaut. „Die Qualität, die man hier sieht, ist sehr gut“, lobt sie.

Viele lobende Worte hörte die Hüstener Kirmesgesellschaft, die die Tierschau veranstaltet, auch von Grußrednern bei der Tierschau-Eröffnung. Es sprachen Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der stellvertretende Landrat Michael Schult und Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschafts-ministerium, der schon öfters die Hüstener Tierschau besuchte. Alle würdigten das direkte Erlebnis mit Tieren, den „Biologie-Unterricht live“.

Deshalb hatte die Kirmesgesellschaft wieder die Grundschulen aus dem HSK zum Tierschaubesuch eingeladen und ihnen einen kostenlosen Bustransfer (hin und zurück) angeboten. Während in früheren Jahren etwa 1000 Kinder nach Hüsten gebracht wurden, waren es diesmal knapp 700. „Leider nahmen einige Schulen unsere Einladung nicht an“, reagierte Tier-Organisator Giovanni Weinz etwas enttäuscht. Mit Blick auf die große Vielfalt der ausgestellten Tiere war er aber zufrieden. Insgesamt 60 Rinder (Fleischrinder und Milchkühe), 60 Peferde (Kalt- und Warmblüter) sowie 40 Schafe stellten sich der Bewertung. Auch viele Kleintiere (Geflügel, Kaninchen, Brieftauben) wurden ausgestellt. Auch hier sah man Bewertungsrichter bei der Arbeit.

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