Arnsberger Kunstsommer

Arnsberger Kunstsommer als „Seilschaft“ der besonderen Art

Stellten das Kunstsommer-Programm

Foto: Hannah Meßelke

Stellten das Kunstsommer-Programm Foto: Hannah Meßelke

Arnsberg.   Der Kunstsommer 2018 rückt näher: Die kulturelle Großveranstaltung wird am 19. August auf den neuen Ruhrterrassen offiziell eröffnet.

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„Der Sommer ist da, die Kunst kommt.“ Sagt Kulturbüroleiterin Kirsten Minkel - und bringt es mit diesen sieben Worten auf den Punkt:

Am Sonntag, 19. August, wird der „Arnsberger Kunstsommer 2018“ unter dem Motto „Seilschaften“ offiziell eröffnet und werden damit wieder internationales Flair, künstlerische Lebendigkeit und eine gewisse Leichtigkeit des Seins in der Stadt Einzug halten.

Das Motto „Seilschaft“ ist positiv behaftet

Wobei man aber das Motto nicht negativ werten dürfe, stellt die Cheforganisatorin dieser jährlichen kulturellen Großveranstaltung klar. Denn der Begriff Seilschaften beschreibe eine von einander abhängige Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel, die auf dem Weg dorthin aber auf das schwächste Glied Rücksicht nehme.

Wie zum Beispiel bei einer Orchesteraufführung oder einem Theaterstück, bei denen sich das Gesamtergebnis aus aufeinander abgestimmten Einzelleistung zusammensetze.

Ein Zusammenspiel

„So gesehen ist es ein schönes Bild auch für ein Kunstfestival in Arnsberg, das mit seinen unterschiedlichen Akteuren und Beteiligten ebenfalls abgestimmtes Zusammenspiel erfordert.“

Und so werden „Seilschaften“ im übertragenen Sinne auch immer wieder in den facettenreichen Veranstaltungen und Angeboten des Kunstsommers zu entdecken sein. Man muss nur genau genug hinschauen.

Viele Tanzperformances

In diesem Jahr sind, entlang gehangelt an den mitunter nur imaginären Seilen, Tanzperformances eine wesentlicher Bestandteil des Programms. Denn auch hier komme es auf das Miteinander an.

Der Tanz im Kunstsommer sei aber nicht isoliert zu betrachten. Im Gegenteil, denn gesucht und praktiziert werde hier auch das Zusammenspiel mit der bildenden Kunst oder die Auseinandersetzung mit der Architektur.

Ein künstlerisches Spiel mit versteckten Orten

So werde auf künstlerische Weise mit versteckten, ganz speziellen Orten in Arnsberg gespielt. Und so mancher Ort, verspricht Kirsten Minkel, werde wohl noch hinzukommen.

„Weil sich üblicherweise viele Künstlerinnen und Künstler noch spontan entscheiden werden.“

Mittwoch wird besonders

Eine besonderer Tag verspricht wieder der Kunstsommer-Mittwoch zu werden - mit der hochkarätig besetzten „Promenadenmischung“.

Diesmal mit einer besonders ausladenden und, so Andreas Witte (Kulturbüro), spannenden Produktion. Denn da die gewohnte Zeltstadt für die Workshops in der Promenade entfällt, stehe dort ausreichend Platz zur Entfaltung zur Verfügung.

Die Workshops laufen diesmal an anderen Orten

Der Wegfall der Zeltstadt geht aber nicht mit einer Arbeit der Workshops im Verborgenen einher. Die Workshops finden nur an anderen Orten - wie zum Beispiel auf den Ruhrterrassen - statt.

„Diese Neuerung,“ erklärt die Kulturbüro-Leiterin, „ist der Tatsache geschuldet, dass nicht mehr alle Workshops zeitgleich angeboten werden können.“

Hommage an die Ruhr

Und eine halb leere Zeltstadt sei wenig reizvoll, weil nicht abwechslungsreich. Bei schlechtem Wetter würde das kreative Treiben kurzerhand in die jeweiligen Ateliers der Dozentinnen und Dozenten verlegt. „Was Kunstinteressierten zusätzliche Einblicke ermöglicht.“

Zurück zu den vor einem Jahr eröffneten Ruhrterrassen: Diese werden im Kunstsommer 2018 besonders in den Fokus rücken - „als eine Hommage an die schönen Orte an der Ruhr,“ sagt Minkel. Zum Beispiel durch eine 80 Meter lange Seilbahn über den Fluss, die auf den Terrassen endet. „Dann sind die Nutzer sofort mitten im Geschehen.“

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