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Arnsberger kritisieren die Eingangstüren am Brückencenter

Der Zugang des Brückencenters am Europaplatz.

Der Zugang des Brückencenters am Europaplatz.

Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Eine Umfrage ergab: Die Arnsberger wünschen sich einen Elektro-Fachmarkt - und weitere Geschäfte.

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Was erhoffen sich die Arnsberger von einem endlich fertiggestellten Brückencenter? Welche Geschäfte fehlen vor Ort? Diese Fragen haben wir auf unserer Facebook-Seite gestellt - und viele haben sich Gedanken gemacht.

Als größte Wünsche schälen sich heraus ein Elektrofachmarkt, ein weiteres Schuhgeschäft und ein „toller Klamottenladen“. Aber es wird auch nicht mit Kritik am bisherigen Erscheinungsbild des Brückencenters gespart.

„Mit Rolli kommt man sehr schlecht durch die Türen“

Beim Brückencenter sorgen vor allem die nicht selbstständig öffnenden Eingangstüren am Europaplatz - bisher der einzig mögliche Zugang - für Verärgerung. Hier fordert nicht nur Andrea Stange eine automatische Türöffnung. „Wie sollen ältere Menschen mit Rollatoren gleichzeitig drücken und schieben? Das gleiche gilt für Kinderwagen.“

Mit dieser Kritik steht sie nicht allein. Auch Edeltraud Pech sieht hier dringend Nachbesserungsbedarf: „Mit dem Rolli kommt man sehr schlecht durch die Türen.“

Konsequente Barrierefreiheit wird gewünscht

Für Pech eine Fehlplanung der Architekten. Denn schließlich werde in der Regel überall barrierefrei gebaut oder umgebaut. Warum dann nicht im Brückencenter? Auch Sitzbänke im Innern wären nicht schlecht, empfiehlt Andrea Stange.

Birgit Sommer sieht den Bauherrn in der Pflicht: „Wenn es (das Center) fertiggestellt ist, sollten auch selbstständig öffnende Türen installiert sein.“ Möglicherweise könnten sonst potenzielle Kunden vergrault werden. Nicht nur älteren Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind.

Schwierig auch für Frauen mit Kinderwagen

Denn: „Frauen mit Kinderwagen oder kleine Kinder bekommen die Türen auch nicht so einfach auf,“ weist Annika Maas auf diese Gruppe hin. Für Gisela Drees aber steht fest: „Wenn das nicht wesentlich besser ist als vorher, wird das wieder ein Flop.“

So weit zum Brückencenter. Doch wo sehen die Arnsberger Lücken im Angebot?

Weiteres Schuhgeschäft

Da steht ganz oben auf dem Wunschzettel ein Elektrofachgeschäft wie Saturn oder Media Markt, finden unter anderem Udo Bauch, Daniela Wiegelmann, Jutta Kastner und Tamy Okay.

Weiter im Topf sind ein Spielwarengeschäft, das es seit der Schließung von „Spielwaren Buchardt“ vor Ort nicht mehr gibt, ein Babyfachmarkt, ein schicker Klamottenladen, ein Sport- und ein weiteres Schuhgeschäft.

Senioren müssen Einkäufe leicht erledigen können

Zudem wird die Frage laut, warum man beispielsweise eben einen solchen Elektrofachmarkt nicht im Brückencenter installiert habe - bei Verzicht auf Netto. Schließlich sei man in Arnsberg, meint Anthoula Tzeveleki, in Sachen Lebensmittelversorgung bereits gut aufgestellt.

Allerdings, gibt hier Jörg Schlinkmann zu bedenken, müsse bei allen Überlegungen darauf geachtet werden, dass die ältere Generation ihre Einkäufe leicht erledigen könne.

Ein vernünftige öffentliche Toilette fehlt

Was fehlt in Arnsberg? Mit dieser Frage ganz besonders ausführlich befasst hat sich Tina Potgen. Sie hält es für zwingend erforderlich eine vernünftige öffentliche Toilette anzubieten - zum Beispiel im Brückencenter (das ist geplant, die Redaktion).

Darüberhinaus verweist Potgen auf die grundsätzliche Parksituation rund um das Gesundheitshaus am Neumarkt, und zwar unabhängig von der derzeitigen sanierungsbedingten Schließung der Tiefgarage:

Wunsch: Spezielle Patienten-Parkplätze am Neumarkt

„Ich würde mir wünschen, dass es am Ärztehaus mehr Parkplätze für Patienten gibt und eine Zone, in der man die Patienten wenigstens aussteigen lassen kann. Denn es sind sehr viele alte Menschen und eben kranke Menschen, die nicht so lange Strecken zurücklegen können.“

Und weil man die Dauer von Arztbesuchen nicht abschätzen könne, wäre für Tina Potgen ein mit einer Schranke abgesperrter Parkplatz nur für Patienten nicht schlecht.

„Dann sitzt man nicht mehr auf heißen Kohlen“

„Dadurch werden die Parkplätze wirklich nur von Patienten genutzt und man sitzt nicht auf heißen Kohlen im Wartezimmer, weil die Parkzeit abläuft.“ Der entsprechende Parkchip könnte in den Praxen ausgegeben werden.

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