KEFB

Arnsberg und Olpe nähern sich an

Auf dem Sofa, unter dem modernen Abendmahl: Dorothee Holzapfel (links) und Nathalie Pieper.

Foto: Torsten Koch

Auf dem Sofa, unter dem modernen Abendmahl: Dorothee Holzapfel (links) und Nathalie Pieper.

Arnsberg/Olpe.   „Katholische Erwachsenen- und Familienbildung“ stellt sich neu auf. Die Teams arbeiten weiter autark. Schumacher hat die KEFB gezielt verstärkt .

„Der Fachkräftemangel ist an uns vorübergegangen“, stellt Ulrich Schumacher mit wohlwollendem Blick auf das Sofa neben ihm fest. Dort haben zwei ebenso kompetente wie charmante Damen Platz ge­nommen, die seit Kurzem das Team der KEFB Arnsberg verstärken. KEFB – erst seit einigen Monaten arbeitet die „Katholische Erwachsenen- und Familienbildung“ im Zeichen dieser vier Buchstaben, zuvor war sie den Arnsbergern als KBS ein Begriff.

„EF“ statt „S“, diese „Buchstabensuppe“ bleibt nicht die einzige Veränderung, womit der Blick zurück zum Sofa schweift.

Neubesetzung in Olpe notwendig

Mit Nathalie Pieper und Dorothee Holzapfel hat KEFB-Leiter Schumacher sein Team gezielt verstärkt – und kann seine neue Aufgabe gelassener angehen: Seit Jahresbeginn wurde ihm auch die Leitung am Standort Olpe übertragen.

„Der bisherige Leiter dort, Wolfgang Hesse, ist zum neuen Landesvorsitzenden der KEFB in NRW gewählt worden“, erklärt die neue „Doppelspitze“ die Hintergründe. „Eine Neubesetzung in Olpe war also notwendig, und um sich künftig enger an der Organisationsstruktur des Erzbistums zu orientieren, entstand die Überlegung, die beiden KEFB-Standorte im Kooperationsraum Mitte mit einer gemeinsamen Leitung zu versehen“, so Schumacher, der jetzt einmal in der Woche in Olpe weilt. Nur die Person der Leitung sei gebündelt, betont er, und ergänzt: „Die Standorte in Arnsberg und Olpe rücken durch die gemeinsame Leitung ­etwas näher zusammen, arbeiten aber weiter mit getrennten Teams.“

Personell deutlich aufgestockt

„Wobei das Arnsberger Team personell deutlich aufgestockt wurde“, schweift sein Blick erneut in Richtung Sofa: Diplompädagogin Dorothee Holzapfel ist zuständig für ehrenamtlich organisierte Bildungsarbeit in Bildungswerken und „BildPunkten“ (siehe Info­kasten). Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für alle Fragen, Ideen und Projekte rund um das Ehrenamt sowie für die Qualifizierung und Begleitung der ehrenamtlich Engagierten. Die stellvertretende Standort-Leitung gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Selbst gebürtig vom Niederrhein, hat ihre Familie Wurzeln in Breitenbruch. Befragt nach Hobbys, nennt die 41-Jährige Singen im Chor und Kino.

Kollegin Nathalie Pieper ist sogar noch tiefer im Sauerland „verortet“, die 30-Jährige (verheiratet, eine Tochter) lebt in Olsberg. Sie hat einen Master-Abschluss in Theologie und Spanisch und ist u.a. zuständig für Ehevorbereitungskurse, inhaltliche Fragen zum Projekt „Mensch Jesus“, das aktuell im Dekanat Hochsauerland West angelaufen ist (wir berichteten) sowie für alle Fragen rund um Theologie und Glaube.

„Last but not least“ erhält die Verwaltung Verstärkung:

Nicole Lattrich übernimmt – befristet für ein Jahr – die Vertretung von Martha Schulte. Sie ist am Montagnachmittag und Mittwochvormittag im Dienst und an diesen Tagen erste Ansprechpartnerin für Teilnehmende und Dozentinnen. Nicole Lattrich lebt mit ihrer Familie in Arnsberg-Herdringen.

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