Corona-Hygiene-Regeln

Abi-Feier des FSG in Dreier-Gruppen in Müscheder Halle

Abiturfeier des FSG in der Müscheder Schützenhalle

Abiturfeier des FSG in der Müscheder Schützenhalle

Foto: Privat

Die Abiturienten des Franz-Stock-Gymnasiums erhielten ihre Zeugnisse. Die Eltern der Schulabsolventen waren in der Müscheder Schützenhalle dabei.

Hüsten/Müschede. Dem Abiturjahrgang 2020 des Franz-Stock-Gymnasiums (FSG) wurden jetzt feierlich die Abiturzeugnisse überreicht. Als Veranstaltungsort wurde die Schützenhalle in Müschede gewählt, in der traditionsgemäß - bis auf 2020 - der Abiturball stattfindet. Schulleiter Dr. Andreas Pallack dankte den Mitgliedern der Schulgemeinde, die sich um den Jahrgang und die Abiturfeier verdient gemacht haben. Die Stufenleiter Thomas Schulte und Tim Ludwig standen dabei im Mittelpunkt, da sie die Schüler/innen über drei Jahre begleitet haben.

Dank an viele Helfer

Monika Kosik, die Managerin sämtlicher Unterlagen und unermüdliche Verwaltungsmitarbeiterin im Oberstufenteam, wurde ebenso gewürdigt wie die Elternpflegschaftsvertreterin Ulrike Zieger. Sie hat es gemeinsam mit Schüler/innen der SV ermöglicht, dass die Halle festlich geschmückt wurde. “Das hätten wir sonst nicht geschafft!” hob Schulleiter Dr. Pallack hervor. Last but not least wurde „Miss Abitur“ Dr. Peters ebenfalls gedankt für ihre außerordentliche Koordinationsleistung:

„Die Durchführung eines Abiturs ist auf Routinen angewiesen. Diese Routinen gab es 2020 nicht – und trotzdem gab es kein einziges Körnchen Sand im Getriebe.” lobte Schulleiter Dr. Pallack. Bürgermeister Bittner lobte in seiner Videobotschaft das Durchhaltevermögen der Schüler/innen: „Es ist geschafft!”

Anekdoten des ehemaligen Schülersprechers

Mit Anekdoten blickte der ehemalige Schülersprecher Max Neuhaus in seiner Rede unter dem Motto „Die Welt steht still” auf die gemeinsame Schulzeit zurück und erntete dafür viel Lob. Musikalisch begleitet wurde die Feier von David Krüger am Klavier und Ina Schaaf an der Querflöte, die für ihre Beiträge viel Applaus bekamen.

Schulleiter Dr. Pallack bezog sich in seiner diesjährigen Abiturrede auf die Corona-Pandemie. Er stellte die „Schuld-Frage“ in den Mittelpunkt und beleuchtete sie aus philosophischer und historischer Sicht – mit Exkursen in die Zeit der Pest und der spanischen Grippe – sowie aus gesellschaftlicher Sicht anhand des Umgang mit Menschen aus dem Kreis Heinsberg oder Gütersloh: „Es braucht Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für Schritte nach vorne, Verantwortung für das Durchsetzen strenger Regeln und vor allem Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung und der Welt in der wir leben. Bei dieser Aufgabe begegnet man vielen Herausforderungen – diese bearbeitet man nur mit Lösungsversuchen – und nicht durch Schuldzuweisung oder Stigmatisierung – erfolgreich.“

Abkehr von Schuldzuweisungen nötig

Pallack fügte an: „Die Zukunft dieser, unserer Welt sitzt in diesem Raum. Ihr seid eine Generation, die mitentscheidet, ob die künftige Politik und der Umgang miteinander von Hass, Schuldzuweisung und Stigmatisierung oder von der sachbezogenen Suche nach Lösungen geprägt sind. Entwickelt eine Vision des Miteinanders und entscheidet dann klug, wie ihr handeln wollt.”

Wie die gesamte Veranstaltung unterlag auch die Verleihung der Zeugnisse strengen Hygieneregeln. Das Hygienekonzept für die Bühne sorgte dann auch für den einen oder anderen Lacher, da Dr. Pallack immer wieder „in seine Ecke” gehen musste, um die Mindestabstände zu wahren. Doch Markierungen auf der Bühne, eine ausgeklügelte Choreographie sowie ein großes Maß an Disziplin aller Beteiligten führten zum Gelingen: Alle Zeugnisse sowie zahlreiche Auszeichnungen wurden feierlich überreicht – auch in diesem Jahr waren zahlreiche Traumnoten und auch die 1,0 vertreten. Beim Finale nach rund zwei Stunden platzierten sich die Schüler/innen in den Dreier-Stuhlgruppen bei ihren Eltern und erhielten nochmals einen tobenden Applaus mit zahlreichen Glückwünschen.

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