Generalversammlung

120 St.-Hubertus-Schützen treffen sich in Müschede

Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 blickt der Müscheder Schützenvorstand in der Generalversammlung. Doch auf den Lorbeeren ausruhen kann er sich nicht. Die Planungen für das Schützenjahr 2019 und Renovierungsarbeiten an der Halle laufen schon.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 blickt der Müscheder Schützenvorstand in der Generalversammlung. Doch auf den Lorbeeren ausruhen kann er sich nicht. Die Planungen für das Schützenjahr 2019 und Renovierungsarbeiten an der Halle laufen schon.

Foto: Achim Benke

Müschede.   Die Schützen schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück: 23.000 Euro wurden für Instandhaltungsmaßnahmen ausgegeben. Der Lärmschutz steht nun an.

Bei der Schützenbruderschaft St.-Hubertus in Müschede ist alles im grünen Bereich. Das signalisierte die Generalversammlung mit knapp 120 Schützenbrüdern. Doch bevor der geschäftsführende Vorstand das vergangene Jahr reflektierte hielt Präses Daniel Meiworm die Hubertus-Patronats-Messe in der Pfarrkirche. Das Grußwort übernahm Pfarrer Reinhard Weiß.

Schützenoberst Raimund Sonntag startete dann in die Generalversammlung mit dem Satz: „Ich kann nur viele Dankeschöns für das vergangene Jahr verteilen.“ Alle kleinen und großen Zahnräder haben sich in der Maschinerie reibungslos gedreht, so dass die Dorfgemeinschaft in Müschede sehr gut funktioniert. Sonntag gab bekannt, dass es bei der Ausrichtung des Osterfeuers auf der Wicheler Heide im Vorfeld viele Gespräche gab. „Diese waren für uns zu Beginn nicht gerade positiv. Doch man habe etwas später noch die Kurve gekommen“. Für das Osterfeuer 2019 ist eine Lösung gefunden worden. Die Verträge sind noch nicht unterschrieben, die Absprachen mit Ordnungsamt und Feuerwehr sind getroffen worden.

Prüfung der Bauaufsicht

Des Weiteren hat der Verein die Prüfung der Bauaufsicht gut überstanden. Es wurde ein stabiler Zaun zum Nachbargrundstück aufgestellt. Es folgten neue Fluchtschilder und Notbeleuchtungsplan, Strom- und Wasserkasten, Elektroinstallation und Dachreparaturen. Laut Kassenbericht wurden knapp über 23.000 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen ausgegeben. Auf der Renovierungsliste stehen noch der Einbau einer Lärmschutztür, Austausch von Glasbausteinen, das Trockenlegen einer Außenwand und Dachausbesserungen.

Das Highlight war das Stadtschützenfest: „Wir haben ein Top Ergebnis erzielt. Es wurden 100 Prozent der Planung umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und deren Projektleitung waren reibungslos“, betont Sonntag. Ganz besonders freute er sich auf die einwandfreie Zusammenarbeit mit St.-Franziskus-Xaverius-Schützenbruderschaft Wennigloh und mit den Müscheder Dorfvereinen. „Alle haben sie mitgewirkt und zu einem Erfolg geführt. Danke an unser Dorf.“ Über die finanzielle Seite will Sonntag erst nach einem Gespräch mit den Wennigloher Schützen sprechen.

Die Foto-Werbeaktion „Müschede RÖHRt“ war ein voller Erfolg. „Wir sind gespannt, was man uns für 2019 präsentieren wird“, so Sonntag.

Satzung legt kein Geschlecht fest

Bei den Schützen in Müschede wird per Einzelabstimmung über die Neuaufnahme von Mitgliedern abgestimmt. Die Namen der Neuen werden vorgelesen und die Versammlung stimmt über ihre Aufnahme ab. 14 Neuaufnahmen waren es dieses Mal, darunter eine Frau. Während die männlichen Neumitglieder überwiegend einstimmig durchgewunken wurden, gab es bei der Schützenschwester über 20 Nein- und Enthaltungsstimmen. Sonntag machte nochmal deutlich: „Sie haben die gleichen Rechte wie die männlichen Mitglieder. Die Satzung legt keine Geschlechter fest.“

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