Jugend

„Schule der Zukunft“ präsentiert in Brilon erste Erfolge

Die Verantwortlichen  der Kampagne BNE für Brilon: Horst Frese und Stefanie Evers (vorne) – Iris Hermanski und Friedel Schumacher.

Die Verantwortlichen  der Kampagne BNE für Brilon: Horst Frese und Stefanie Evers (vorne) – Iris Hermanski und Friedel Schumacher.

Foto: Joachim Aue

Brilon.  Im Rahmen von „Brilon aktiv“ haben sich junge Menschen um ihre eigene Zukunft gekümmert. Die vielen Ergebnisse sind im Haus Hövener zu sehen.

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Was die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit (BNE)“ seit 2016 im Rahmen von „Brilon aktiv“ erreicht hat, ist ab Freitag, 13. Dezember, in einer Ausstellung im Museum Haus Hövener zu sehen. Und das ist nicht gerade wenig, wie Friedel Schumacher vom Arbeitskreis „Brilon natürlich“, und Iris Hermanski von der Waldakademie Vosswinkel, Stefanie Evers von der Marienschule sowie der Geopark-Führer Horst Frese aus Düdinghausen in einer ersten Bilanz im Bürgerzentrum deutlich machten.

Friedel Schumacher betonte, dass „Brilon aktiv“ das allererste Netzwerk im Hochsauerlandkreis sei, das jungen Menschen in der Schule oder auch schon in der Kita, Möglichkeiten aufzeige, wie sie an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitwirken können. Das Briloner Netzwerk verfüge in Stadt, Wald und Flur über ein breites Spektrum an außerschulischen Lernorten und Partnern, deren Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern tätig seien, so Schumacher.

Fünf Schulen können sich beteiligen

Er nannte hier die Gesundheitserziehung, die Wald-, Erlebnis und Museumspädagogik sowie in den Fachbereichen Geologie, Botanik, Zoologie und Literatur. Somit könnten sich die fünf Briloner Kampagne-Schulen bei der Umsetzung des Projektes „Stadt-Wald-Leben: Bedeutung und Verflechtung zwischen Landschaft und Mensch“ an einem umfangreichen Angebot an Exkursionen und Aktivitäten beteiligen. Sinn und Zweck des Netzwerks ist vor allem das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu stärken.

Wer zum Beispiel bei einer Exkursion den Rückgang der biologischen Vielfalt in der Landschaft erlebt, stellt fest, welche Verantwortung die Landwirtschaft und auch der Verbraucher tragen. Zudem sensibilisiert die so genannte Outdoor-Erziehung die Schüler und fördert ihre mentale Entwicklung in Form von Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, wenn man als Mini-Landschaftscoach etwas für den Klimawandel und damit auch die eigene Gesundheit tut.

Dokumentationen von Jury bewertet

Friedel Schumacher bezeichnete unter anderem das Projekt: „Mit den Lamas auf den Spuren der Inkas“ und die Aktivitäten mit den Rangern vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie das gemeinsame Kochen am Lagerfeuer mit der Naturschule Hochsauerland als gute Beispiele. Schumacher: „So können die jungen Leute Ideen für die Zukunft entwickeln“.

Nach Angaben von Iris Hermanski von der Waldakademie Vosswinkel haben an der aktuellen Kampagne 525 Schulen, 22 Kitas und 22 Netzwerke in ganz NRW eine Dokumentation über ihre Projekte abgegeben. Diese werden von einer BNE-Jury bewertet, die entscheidet, wer bei einer der 32 Auszeichnungsfeiern im kommenden Jahr im Mittelpunkt steht.

Auch über das Jahr 2020 hinaus wird es die Kampagne „Schule der Zukunft“ des Schul- und Umweltministeriums geben. „Da sollten noch mehr Schulen und Kitas teilnehmen“, regt Geoparkführer Horst Frese an. Und dass nicht nur aus Brilon, sondern aus dem gesamten Hochsauerlandkreis, es lohne sich bestimmt.

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