E-Ticket

RLG: Ticketkauf im Altkreis Brilon jetzt per App möglich

Über den Start des E-Ticket Verkaufs permobil info App freuen sich (v.r.n.l.): Eva Irrgang, Landrätin Kreis Soest, André Pieperjohanns, Geschäftsführer RLG, Dirk Lönnecke, Aufsichtsratsvorsitzender RLG, und Dr.Karl Schneider Landrat Hochsauerlandkreis

Über den Start des E-Ticket Verkaufs permobil info App freuen sich (v.r.n.l.): Eva Irrgang, Landrätin Kreis Soest, André Pieperjohanns, Geschäftsführer RLG, Dirk Lönnecke, Aufsichtsratsvorsitzender RLG, und Dr.Karl Schneider Landrat Hochsauerlandkreis

Foto: RLG / WP

Brilon.  Das Reisen wird noch einfacher. Über die „mobil info“-App können RLG-Kunden ab sofort Tickets kaufen und bargeldlos bezahlen. So funktioniert es

Bus- und Bahnfahrer können sich freuen: Ab sofort müssen sie nicht mehr beim Einstieg ihr Ticket bezahlen, sondern können das bequem von Zuhause aus machen. Nötig sind dafür nur ein Smartphone und die kostenlose App „mobil info“. Die RLG ermöglicht ab sofort über ihre App den Kauf von elektronischen Tickets – sogenannten E-Tickets – für den Hochsauerlandkreis und den Kreis Soest. Was bietet die App wirklich?

„Digitalisierung ist ein großes Stichwort“, begründet Pressesprecherin Annette Zurmühl, warum sich die RLG zu diesem Schritt entschlossen hat, „Gerade für die Jugend.“ In vielen Bereichen gäbe es längst digitale Bezahlmöglichkeiten, es wäre an der Zeit gewesen für diesen Schritt.

„Von Vorteil für die Reisenden ist, dass man papierlos agieren kann“, sagt Zurmühl weiter. „Man kann die Tickets schnell kaufen und nicht erst beim Busfahrer.“ Damit wäre nicht nur der Einstieg schneller, man müsse auch kein Bargeld mehr mitnehmen. Nachteile hingegen gäbe es keine. Wer die App nicht für seine Tickets nutzen will, der kann darauf verzichten und weiterhin bar beim Einstieg zahlen. Ganz unkompliziert.

Schnell und unkompliziert

Die RLG verspricht: „Es sind nur ein paar Klicks auf dem Smartphone und schon steht das Ticket zur Verfügung.“ Aber stimmt das wirklich? Bevor Kunden E-Tickets kaufen können, müssen sie sich einmalig registrieren. Dafür sind der Name, die Anschrift, das Geburtsdatum und eine E-Mail-Adresse nötig.

Damit wird ein persönlicher Kundenbereich erstellt, über den man seine Tickets einsehen kann: Die aktuellen und die bereits abgelaufenen. Danach sind es dann wirklich nur ein paar Klicks, um ein neues Ticket zu kaufen – und das auch schon am Vorabend oder Tage zuvor.

Immer auf dem aktuellen Stand

„Das ist von Vorteil, wenn man zum Beispiel seinen Weg planen möchte“, sagt Zurmühl. Gleichzeitig hält die App den Nutzer auf dem neuesten Stand, bietet in Echtzeit Informationen zur Pünktlichkeit von Bus und Bahnverkehr.

Die App funktioniert simpel und lässt sich intuitiv bedienen. Start- und Zielhaltestelle eingeben und die Verbindungsauskunft durchsuchen. Schon dabei werden die späteren Ticketpreise für alle Fahrten innerhalb des Westfalentarifs angezeigt. Wer sich für einen Weg entschieden hat, kann ganz unkompliziert auf „Ticket kaufen“ klicken und befindet sich gleich im Auswahlbildschirm. Bezahlen kann man per PayPal, Lastschrift oder Kreditkarte. Im Bus wird dann das Smartphone zur Fahrkarte und es genügt, beim Einstieg den QR-Code vorzuzeigen.

Alternativen inbegriffen

Damit beschreitet die RLG einen Weg, den auch die Deutsche Bahn schon vor einiger Zeit eingeschlagen hat. Was für Vorteile bietet es aber, die „mobile info“-App zu nutzen anstelle der DB-App? Die RLG böte bei der Fahrplanauskunft nicht nur die Möglichkeiten Bus und Bahn an, sondern schlage auch alternative Fahrradrouten vor oder – im Bereich Soest – auch die Alternative, per Car-Sharing ans Ziel zu reisen, wie Zurmühl erklärt. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bietet die App zusätzliche Funktionen, die ihnen die Orientierung erleichtern und sie zur nächsten Bushaltestelle führen.

Und wie lange hat die Entwicklung der neuen Funktion gedauert? „Die App gab es ja schon, da haben wir drauf aufgebaut und nur die E-Tickets eingebunden. Das hat schon einige Monate gedauert“, erklärt Zurmühl. „Den langwierigsten Teil – die Entwicklung der App – hatten wir dabei aber schon hinter uns.“ Das Ziel der RLG sei es, möglichst viel über ihre App „mobil info“ zu ermöglichen. „Eine App für die Auskunft und eine fürs Bezahlen wäre ja sehr umständlich.“ Von daher würden sie laut Zurmühl auch weiterhin daran arbeiten, mehr Möglichkeiten in die App einzubinden.

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