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Leser fotografieren Hallenberg bei Nacht

Hallenberg bei Nacht.

Foto: Patricia Wahle

Hallenberg bei Nacht. Foto: Patricia Wahle

Hallenberg.  Stadt Hallenberg, Energieversorger und Westfalenpost haben die neue Beleuchtung der Innenstadt zum Anlass für einen Fotowettbewerb genommen.

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Anfangs dachten wir: das wird nichts mit unserer Leer-Foto-Aktion: Doch dann kamen die Fotos in geballter Ladung. Nachdem die Stadt mit Hilfe des Energieversorgers „innogy“, dem Leuchtenhersteller Trilux und dem heimischen Elektromeister Hans-Josef Berkenkopf die Beleuchtung umgestellt hat, hatte die WP ihre Leser gebeten, Hallenberg mit der Kamera bei Nacht einzufangen.

Die Ergebnisse sind nahezu künstlerisch. Vielen Dank! Bedanken kann sich auch der Förderverein der Grundschule, denn „innogy“ hat versprochen, für jedes eingesandte Foto fünf Euro zu zahlen. Da kommen einige hundert zusammen. Der Kassensturz kommt noch.

Zur Erinnerung: Fünf historische Objekte im heimeligen Ortskern erstrahlen jetzt in einem ganz anderen Licht. Stadt, Energieversorger „innogy“, Leuchtenhersteller Trilux und der heimische Elektromeister Hans-Josef Berkenkopf haben dafür gesorgt, dass alte Mauerwerke ganz neu in Szene gesetzt wurden. Dies gilt für die Pfarrkirche, den Petruskump, das alte Backhaus, Reste der Stadtmauer und das Eishäuschen.

Licht zieht an

„Licht lockt Leute. Und seitdem die Menschen das Feuer in den Griff bekommen haben, versammeln sie sich um dessen hellen Schein“, sagt Frank Eikel. Er muss es wissen, denn er ist Regionalleiter Südwestfalen/Sieg beim Energieversorger „innogy“.

Doch mittlerweile werde in großen Städten schon der Begriff „Licht-Smog“ geprägt. Alles sei hell erleuchtet, die Menschen würden von Reizen überflutet. Und in dieser Phase sei ein modern aufgestellter Energieversorger für innovative Ideen wie den sparsamen, aber effizienten Einsatz von Licht offen.

„Weil die alten Strahler an der Kirche viel Strom verbrauchten und hell wie Flak-Scheinwerfer waren, kam die Idee auf, etwas anderes zu probieren“, so Eikel weiter. Der Stadtkern sei etwas Besonderes, man nehme daher das inflationär Helle heraus und setze im Dunklen Akzente. Es sei auch für „innogy“ reizvoll gewesen, Ideen und Konzepte dafür zu entwickeln. „Schon seit 2015 beschäftigt uns die Frage, wie wir unsere Mitte noch besser inszenieren können.“

Eine Jury wird die über 100 Einsendungen sichten und auswerten; die schönsten Bilder werden vergrößert und im Kump ausgestellt.

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