Natur

Honig dieser Imker aus Brilon und Marsberg wurde prämiert

Der Vorsitzende des Kreisimkervereins Klaus Stute: Der Honig vieler Imker wurde jetzt prämiert

Der Vorsitzende des Kreisimkervereins Klaus Stute: Der Honig vieler Imker wurde jetzt prämiert

Foto: Verein

Brilon/Marsberg.  Der Honig von zwölf Imkern aus Brilon und Marsberg wurde wegen ihrer besonderen Qualität ausgezeichnet. Das ist die Liste der prämierte Imker:

Honig hat einen exzellenten Ruf, ist er doch ein reines, unbehandeltes Naturprodukt – das wissen auch die Imker aus Marsberg und Brilon . Schon in der Antike schätzten Menschen die fiebersenkende Wirkung von Honig und verwendeten ihn bei der Wundheilung. Honig ist in Deutschland überaus beliebt. Statistisch gesehen, verzehrt jeder von uns etwas mehr als ein Kilo Honig im Jahr. Nirgend wo in der Welt wird mehr Honig gegessen.

Vielen gilt der goldenen Saft heute als „Alleskönner“ – als natürlicher Energiespender, der gegen Erkältungskrankheiten wirkt und die Abwehrkräfte unterstützt.

Jährliche große Honigbewertung des Landesverbandes

Ob wundersames Hilfsmittel oder nicht, Bienenhonig gilt nach wie vor als wertvolles Lebensmittel, das in seiner Zusammensetzung einzigartig ist. In der alltäglichen Küche lässt sich Honig nicht nur zum Süßen, sondern auch beim Kochen, Braten, Backen und zum Marinieren hervorragend nutzen.Süß, mild, herzhaft, würzig, frisch und minzig – Honig gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und farblich von weiß bis dunkelbraun und von zähflüssig bis richtig fest. Die beliebtesten Sorten in Deutschland sind vor allem Raps-, Akazien-, Lindenblüten-, Tannen- oder Fichtenhonig.

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In diesem Jahr hatten sich wieder unsere heimischen Imker an der jährlichen großen Honigbewertung des Landesverbandes erfolgreich beteiligt. Die Honigbewertung fand unter besonderen Bedingungen vom 4. bis zum 6. September im Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft Münster-Wolbeck der Landwirtschaftskammer NRW statt.

Schon im Vorfeld zeigte es sich, dass diese Honigbewertung für die Organisatoren eine besondere Herausforderung werden würde. Ein Hygieneplan musste vorgelegt werden, der nach einer Änderung umgesetzt werden konnte. Über 30 Helferinnen und Helfer prüften jeden Tag die eingereichten 1061 Lose. Ein solches Honiglos besteht jeweils aus 3 Gläsern heimischen Honigs und wird geprüft auf die Aufmachung, den Wassergehalt, die Sauberkeit, die Konsistenz sowie Geruch und Geschmack.

Der Honig der folgenden Imker wurde ausgezeichnet

Imkerverein Marsberg: Johannes Kirchhoff 2 x Gold; Andreas Gievers 2 x Gold und 1 x Silber; Reinhard Kramer 2 x Gold; Willi Pape 2 x Gold und 1 x Silber; Willi Nüse 1 x Gold und 1 x Silber; Johannes Kinold 1 x Gold; Manfred Gerlach 1 x Gold; Markus Wessolly 1 x Gold; Egon Mülheims 2 x Silber

Imkerverein Brilon: Friedrich Bunse 1 x Gold; Dieter Bunse 2 x Silber; Matthias Wittler 1 x Silber

Weiter konnte der Vorsitzende des Kreisimkervereins Klaus Stute jetzt den Imker beim Corona bedingten Treffen in seinem eigenen Garten in Essentho berichten, dass es bei der diesjährigen deutschen Honigernte gravierende, regionale Unterschiede bei den Ernteergebnissen gab. Der bundesweite Durchschnittsertrag lag bei 30,7 Kilo pro Bienenvolk. Die meisten Imker berichteten, dass sie deutlich weniger dunklen Sommerhonig geerntet haben als in den Vorjahren.

Bienen finden immer weniger Blüten

Bienen und andere Insekten finden per se in unserer blütenarmen Landschaft weniger Nahrung, insbesondere nach dem Frühjahr.

Bei schönem Wetter, das auch dieses Jahr wieder über viele Wochen anhielt, fliegen Bienen zwar intensiv aus, um Pollen und Nektar als Nahrung für ihr Volk zu sammeln. Jedoch reduziert sich bei Trockenheit die Nektarproduktion der Pflanzen. Die Bevölkerung kann auf vielfältiger Weise die Bienen unterstützen, bittet der Kreisvorsitzende Stute und ist sich da mit dem Deutschen Imkerbund völlig einig: „Zum einen ist es wichtig, im eigenen Umfeld für Bienen Nahrungsmöglichkeiten zu schaffen. Zum anderen kaufen Sie Honig beim Imker aus der Region. Dann können Sie nicht nur sicher sein, dass sie ein gutes, qualitativ hochwertiges Naturprodukt aus Deutschland erhalten, sondern fördern gleichzeitig eine artenreiche Landschaft. Denn unsere Bienen sorgen mit ihrer Bestäubungsleistung für eine reiche Ernte und den Fortbestand unserer Natur. Wir sollten deshalb wieder mehr darüber nachdenken, was uns unserer regional erzeugten Lebensmittel wert sind und für ein gutes Produkt bereit sein, einen fairen Preis zu bezahlen.

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