Feuerwehr

Feuerwehren treten in Brilon zum Leistungsnachweis an

Rund 1000 Feuerwehrfrauen und - männer nahmen in Brilon am 29. Leistungsnachweis des Hochsauerlandkreises teil. Dabei überzeugten sowohl die Gruppen als auch die einzelnen Staffeln, dass sie für den Ernstfall gut gewappnet sind. 

Rund 1000 Feuerwehrfrauen und - männer nahmen in Brilon am 29. Leistungsnachweis des Hochsauerlandkreises teil. Dabei überzeugten sowohl die Gruppen als auch die einzelnen Staffeln, dass sie für den Ernstfall gut gewappnet sind. 

Foto: Joachim Aue

Brilon.  Die Feuerwehren im Hochsauerlandkreis und Umgebung stellen sich kniffligen Aufgaben auf Zeit. Das klappt nicht bei allen völlig reibungslos.

Die Feuerwehren im Hochsauerland sind auf einem guten Ausbildungsstand. Das stellten 758 Feuerwehrfrauen und –männer beim diesjährigen Leistungsnachweis in Brilon unter Beweis. Dabei konnte in diesem Jahr mit 101 Gruppen und Staffeln eine Rekordbeteiligung erzielt werden.

Im Gewerbegebiet „Hinterm Gallberg“ stellten sich die jeweiligen Gruppen mit neun Einsatzkräften und Staffeln den rund 80 Schiedsrichtern. Allesamt altgediente Feuerwehrmänner, denen man nichts vormachen konnte und denen kein Fehler entging. So wie Ferdi Drescher, dem Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, der auf Anhieb sah, dass zum Beispiel bei den „Knoten und Stichen“, die Sicherheit im Ernstfall doch wohl nicht so ganz gewährleistet war.

Vertreter der Politik schauen genau hin

Wie immer nahmen neben den Wehren aus dem Hochsauerlandkreis nahmen auch wieder etliche Wehren aus der näheren und weiteren Umgebung am Leistungsnachweis teil. So konnte Kreisbrandmeister Bernd Krause Gastgruppen aus Lohmar-Birk, Bad Berleburg, Helminghausen, Herne-Crange, Wewer und dem Raum Duisburg begrüßen.

Auch die heimischen Vertreter der Politik wollten sich vor Ort einen Überblick über den Leistungsstand der Wehren verschaffen. Zufrieden registrierten unter anderem Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff sowie einige Kreistagsabgeordneten, dass die von den Kom-munen für die Wehren bereitgestellten Mittel, keine Fehlinvestition sind.

Vier Übungsteile zu absolvieren

„Knoten und Stiche“ war einer von vier Übungsteilen. Außerdem mussten die Gruppen bzw. Staffeln in einer feuertechnischen Einsatzübung einen Löschangriff vortragen und in Theorie Fragen beantworten. Abgerundet wurde der Leistungsnachweis mit einem Staffellauf.

Für geübten Feuerwehrmann oder auch die Frau, von denen immerhin 49 mit von der Partie waren, eigentlich keine zu große Schwierigkeit, wenn da nicht der Zeitrahmen von fünf Minuten gewesen wäre. Da wurde es bei der feuertechnischen Übung schon einmal eng, wenn vielleicht ein Anschluss nicht dicht zu bekommen war. Die zwei Gruppen, die beim Leistungsnachweis scheiterten, hatten gerade in dieser Kategorie mit Problemen zu kämpfen.

Kein Wettbewerb für die Einsatzkräfte

„Ziel des Leistungsnachweises ist nicht der Wettbewerbscharakter, sondern vor allem die Ausbildung“, sagt Pressesprecher Ferdi Drescher. Und die sei gut wie Kreisbrandmeister Bernd Krause auf Anfrage betonte: „Entsprechend der heutigen Ergebnisse bin ich mit dem Leistungsstand mehr als zufrieden“.

Der oberste Feuerwehrmann des Hochsauerkreises lobte auch die hervorragende Organisation des Briloner Löschzuges, die zudem den Austragungsort „Hintern Gallberg“ ausgesucht habe, der für einen Leistungsnachweis wie geschaffen war. Deshalb zollte er bei der Verleihung der Urkunden im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins in der Briloner Schützenhalle auch der Caritas, Impuls Küchen und auch der Firma Oventrop seinen ganz besonderen Dank.

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