Feuerwehr

Brandschutz im Südosten der Stadt Marsberg verbessert

Löschgruppenführer Gebhard Frese und Brandschutzinspektor Josef Straub mit dem Spendenscheck der Volksbank Marsberg vor dem neuen Einsatzfahrzeug.

Löschgruppenführer Gebhard Frese und Brandschutzinspektor Josef Straub mit dem Spendenscheck der Volksbank Marsberg vor dem neuen Einsatzfahrzeug.

Foto: Regina Weige

Borntosten.  In Marsberg-Borntosten hat ein mittlerweile 36 Jahre altes Feuerwehrauto ausgedient. Das neue Fahrzeug wurde jetzt in Betrieb genommen.

Grund zur Freude hatte die Löschgruppe Borntosten, deren neues Löschfahrzeug vom Typ TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) jetzt übergeben wurde. Doch nicht allein der Ort profitiert von dem Fahrzeug.

Zuvor fand in der Pfarrkirche ein ökumenischer Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Dieter Moors und Pfarrer Markus Pape statt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gastwehren der benachbarten Ortschaften waren gekommen.

Nach der Fahrzeugsegnung der Geistlichen folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch den Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters und Stadtkämmerer Antonius Löhr und dem Wehrleiter der Stadt Marsberg Josef Straub an den Löschgruppenführer von Borntosten , Gebhard Frese.

Symbolische Schlüsselübergabe

Antonius Löhr ist froh, wie er sagte, der Verantwortung zum Schutz der Bürger im „Brandbezirk Süd-Ost“ nachgekommen zu sein. Er sieht es als „mehr als notwendig und wichtig an, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu stärken und die Sicherheit der Bürger der Stadt zu gewährleisten“. Er dankt auch den Arbeitgebern, die es den Feuerwehrleuten ermöglichen, ihren Dienst ausüben zu können. Das sei nicht selbstverständlich. Diese Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt“, gab sich Löhr überzeugt: Das neue Fahrzeug verbessere nicht nur den Brandschutz in Borntosten, sondern im gesamten Südostteil der Stadt, wohin die Löschgruppe Borntosten ebenfalls mit alarmiert werde.

Josef Straub zeigte sich überzeugt davon, dass “dezentrale Standorte unbedingt erhalten werden müssen“. Er begrüßt es, dass „in Borntosten motivierte Kameraden zur Stelle sind, die beispielsweise das Feuerwehrhaus komplett in Eigenleistung umgebaut und erweitert haben“.

Das Vorgängerfahrzeug stammte bereits aus dem Jahre 1983. Zuerst wurde es in Canstein eingesetzt, bevor es 2007 an die Feuerwehrkameraden in Borntosten übergeben worden ist. Die vielfachen Anforderungen an Brandschutz und Hilfeleistungen veranlassten Feuerwehr, Verwaltung und Politik, die Neuanschaffung zu beschließen.

Standorte erhalten

Im September 2017 erfolgte die Ausschreibung, Ende 2017 wurde der Auftrag erteilt. Das Fahrzeug kostete mehr als 100.000 Euro. Das neue Modell zur Brandbekämpfung hat einen Löschwasserbehälter von 750 Litern. Sechs Einsatzkräfte finden in der Kabine Platz, der Aufbau ist von der Firma Pütting, das Fahrgestell von der Firma IVECO, Modellreihe IVECO Daily.

Löschgruppenführer Gebhard Frese bedankte sich bei allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass diese Anschaffung ermöglicht werden konnte und lud nach der Beendigung des offiziellen Teils zum gemütlichen Teil ein.

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