VfL Bochum

VfL Bochum: Für Maier ist das Fußballjahr vermutlich beendet

Hat nach seiner Leisten-OP einen Rückschlag erlitten: Sebastian Maier.

Hat nach seiner Leisten-OP einen Rückschlag erlitten: Sebastian Maier.

Foto: Udo Kreikenbohm

Bochum.  Sebastian Maier vom VfL Bochum musste sich erneut in ärztliche Behandlung begeben. Er wird wohl nicht mehr in diesem Jahr spielen können.

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Die Dauerläufer vom vergangenen Samstag haben nicht nur die Partie gegen den FC Erzgebirge Aue auf den letzten Drücker gedreht, sondern diesen Kraftakt offensichtlich auch gut überstanden. Schlechter sieht es bei den Rekonvaleszenten aus. Sebastian Maier, sagte am Dienstag Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum, „hat einen Rückschlag erlitten.“ Der Mittelfeld-Spieler musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Maier war als potenzieller Stöger-Nachfolger nach Bochum gewechselt

Nach einer Leisten-Operation war Maier erstmals wieder vor zehn Tagen vorsichtig ins reguläre Training eingestiegen. Der 25-Jährige hatte die berechtigte Hoffnung, noch in diesem Jahr seinen siebten Zweitligaeinsatz für den VfL Bochum bilanzieren und damit ein für ihn suboptimal verlaufendes Fußballjahr doch noch positiv abschließen zu können. Dazu wird es nun wohl kaum noch kommen. Maier, im Sommer als potenzieller Nachfolger des Mittelfeld-Strategen Kevin Stöger aus Hannover nach Bochum gewechselt, wird mit einiger Sicherheit erst nach der Winterpause einen neuen Anlauf nehmen können.

Robin Dutt darf darüber hinaus vor dem sonntäglichen Gastspiel in Magdeburg keine zusätzliche Alternative für die Offensive erwarten, denn Robbie Kruses Einsatz nach einer Einblutung an den Adduktoren erscheint als sehr unwahrscheinlich. Der Australier trainiert derzeit – ebenso wie Außenverteidiger Timo Perthel – individuell. Vermutlich wird es also beim Gastspiel in Sachsen-Anhalt bei dem Bochumer Aufgebot bleiben, das zuletzt auch gegen Aue zur Verfügung stand. Sollte es Perthel bis zum Sonntag nicht in den Kader schaffen, wäre wohl auch A-Junior Moritz Römling wieder mit von der Partie. VfL-Trainer Dutt hat ja vor Wochen bereits deutlich gemacht, dass er immer 18 Spieler nominieren werde, so lange ihm A- und/oder B-Junioren zur Verfügung stünden.

Damit verfährt man beim VfL grundsätzlich anders als beispielsweise Bayern München. Der Rekordmeister begnügte sich am vergangenen Wochenende beim 3:3 gegen Düsseldorf mit lediglich 16 Spielern, obwohl der eigenen U23 nach einem glänzenden Start derzeit gute Chancen eingeräumt werden, den Aufstieg in die 3. Liga in Angriff nehmen zu können. Der aktuelle Bochumer Trainer wäre froh, gäbe es hier noch eine U23, aus der er eventuell schöpfen könnte.

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