Fußball-Europameisterschaft

Teams dürfen 26 statt 23 Spieler für Fußball-EM nominieren

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Um diesen Pokal geht es: Die EM beginnt am 11. Juni 2021 und endet am 11. Juli 2021 in London.

Um diesen Pokal geht es: Die EM beginnt am 11. Juni 2021 und endet am 11. Juli 2021 in London.

Foto: DPA

Nyon.  Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union reagiert auf die Corona-Pandemie und lässt für die EM größere Kader zu.

Bundestrainer Joachim Löw darf 26 statt wie bisher 23 Spieler mit zur Fußball-Europameisterschaft nehmen. Diese Ausweitung des Turnier-Kaders beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Dienstag angesichts der Coronavirus-Pandemie. Damit sollen die Risiken für die Teams verringert werden, durch positive Testergebnisse und Quarantäne-Maßnahmen in Probleme zu geraten. Für jedes einzelne Spiel dürfen die Trainer weiter 23 Spieler inklusive drei Torhütern berufen.

Nominierungsfrist für die EM endet am 1. Juni

Am 1. Juni endet die Nominierungsfrist der UEFA für das Turnier. Sollten sich danach Spieler schwer verletzen, an Covid-19 erkranken oder als enger Kontakt positiver Personen gelten, dürfen diese vor dem ersten EM-Spiel der jeweiligen Mannschaft ausgetauscht werden. In den neuen Regularien darf zudem während des Turniers auch ein neuer Torwart berufen werden, falls nur noch ein oder zwei Keeper von der Kaderliste verfügbar sind. Ein Spieler, der auf der Kaderliste ersetzt wurde, darf nicht wieder für das Turnier zurückkehren.

Uefa verringert Anforderungen an die Kader beim Turnier

Die UEFA legte zudem weitere Corona-Regularien für die EM (11. Juni bis 11. Juli) fest. Ein Team braucht maximal 13 einsatzfähige Spieler, darunter einen Torwart, damit eine Partie gestartet wird. Sollte eine Mannschaft dieses Kontingent nicht erreichen, kann ein Spiel um bis zu 48 Stunden verschoben werden, falls es im Turnierkalender eingeplant werden kann.

Wenn eine Verlegung unmöglich ist, trifft die Disziplinarkommission der UEFA eine Entscheidung. Das Team, das verantwortlich für die Absage ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

Deutschland spielt in der Vorrunde am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich, am 19. Juni gegen Europameister Portugal und am 23. Juni gegen Ungarn in München. Die UEFA hatte bereits beschlossen, dass die Mannschaften bei der Fußball-Europameisterschaft in der regulären Spielzeit fünf statt drei Ersatzspieler einsetzen können. Am 18. oder 19. Mai will Bundestrainer Löw das DFB-Aufgebot bekanntgeben. (dpa)

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