Leichtathletik-WM

Zwei deutsche WM-Medaillen im Zehnkampf in London

Rico Freimuth.

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Rico Freimuth. Foto: dpa

London.  Der deutsche Leichtathlet Rico Freimuth hat bei der Weltmeisterschaft im London Silber gewonnen. Kai Kazmirek holte die Bronzemedaille.

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Rico Freimuth (Halle/Saale) hat bei der Leichtathletik-WM in London Silber im Zehnkampf gewonnen. Zwei Jahre nach Bronze in Peking musste sich der 29-Jährige diesmal mit 8564 Punkten nur dem neuen Weltmeister Kevin Mayer (8768/Frankreich) geschlagen geben, Bronze sicherte sich der Olympiavierte Kai Kazmirek (8488/Neuwied).

Freimuth und Kazmirek sorgten damit für die dritte und vierte Medaille des deutschen Teams in London, zuvor hatte schon Siebenkämpferin Carolin Schäfer (Frankfurt/Main) Silber gewonnen. Zudem holte Pamela Dutkiewicz (Mannheim) Bronze über 100 m Hürden.

Vor 30 Jahren standen zuletzt zwei deutsche Zehnkämpfer auf dem WM-Podium

Letztmals standen vor 30 Jahren zwei deutsche Zehnkämpfer auf dem WM-Podium, in Rom holte damals Torsten Voss Gold für die DDR vor Siegfried Wentz (BRD). Mathias Brugger (Ulm) hatte nach Muskel- und Kniebeschwerden bereits nach vier Disziplinen den Wettbewerb beenden müssen. Weltrekordler, Olympiasieger und Titelverteidiger Ashton Eaton (USA) hatte nach den Spielen in Rio seine Karriere beendet. (sid)

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