Formel1

Vettel kämpft mit Ferrari um die Ehrenrettung

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Foto: dpa

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Sao Paulo.  Trostpreis? Schlimmes Wort. Trifft es auch nicht so ganz, wenn es um die Konstrukteursweltmeisterschaft in der Formel 1 geht. Der zweite ist in der gnadenlosen Königsklasse des Motorsports zwar immer der erste Verlierer, aber im Teamwettbewerb wird der Unterschied nicht nur in Punkten, sondern vor allem in Geld gezählt: es sind gut zehn Millionen Euro Differenz, ob man ganz oben oder fast ganz oben steht. Für Ferrari und Sebastian Vettel, die vor dem Großen Preis von Brasilien am Sonntag (18.10 Uhr/RTL) bei 86 noch zu vergebenden Punkten momentan 55 Zähler Rückstand auf Mercedes aufweisen, geht es aber auch um die Ehrenrettung einer auf hohem Niveau verkorksten Saison. Der Heppenheimer Vize gibt sich kämpferisch: „Wir werden versuchen, Mercedes vom Thron zu stoßen, um ihnen einen Vorgeschmack auf das nächste Jahr zu geben.“

Zwei Rennen noch, und die Mutmachphase der Scuderia hat begonnen, nach der durch Lewis Hamiltons neuerlichen Titelgewinn ausgelösten Schockstarre.

Hamilton mit Kampfansage

Bei Mercedes könnte nach dem fünften Fahrertitel in Folge die Stimmung nicht besser sein, Lewis Hamilton ist in Schlussspurtlaune. Der Brite hat sich in dieser Saison zum Teamplayer gewandelt. Vor dem 20. WM-Lauf schickt er eine Kampfansage: „Unser Ziel ist es, beide Weltmeisterschaften zu gewinnen. Deshalb haben wir noch eine unvollendete Aufgabe vor uns!“ Die Truppe müsse sich konzentrieren, Vertrauen in die Abläufe und sich selbst haben. Diese Fokussierung macht derzeit den Hauptunterschied zwischen Mercedes und Ferrari aus.

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