Kommentar

Der CHIO in Aachen ist eine echte Erfolgsstory

Stimmungsvolle Atmosphäre beim Chio in Aachen.

Stimmungsvolle Atmosphäre beim Chio in Aachen.

Foto: dpa

Aachen.  Der CHIO ist das bedeutendste Reitturnier der Welt, das sich mit Recht das Weltfest des Pferdesports nennt. Ein Kommentar

Springreit-Ass Marcus Ehning, der im vergangenen Jahr sowohl den Nationenpreis als auch den Großen Preis von Aachen gewann, nennt den CHIO in Aachen sein Wohnzimmer. Seine Begründung: Weil er sich dort so wohl fühlt. Und diese Meinung teilt der Borkener mit seinen 340 Reiterkollegen aus 30 Nationen, die in der Aachener Soers mit 600 Pferden an den Start gehen. Der CHIO ist eine Erfolgsgeschichte, es ist das bedeutendste Reitturnier der Welt, das sich mit Recht das Weltfest des Pferdesports nennt.

Weltklassesport und gute Geschäfte

Seit 1924 wird das Turnier in Aachen ausgerichtet. Der CHIO bietet für jeden etwas. Hier gibt es Weltklasseleistungen zu sehen, die insgesamt 350.000 Zuschauer nach Aachen locken. Während Familien hierhin einen Ausflug machen, wird am Rande des Turniers auch so manches Geschäft abgeschlossen. Nicht nur mit Pferden.

Die Reiter kommen aber nicht nur wegen des Flairs oder der Tradition. Pferdesport ist auch ein knallhartes Geschäft. Deshalb ist das Preisgeld mit 2,7 Millionen Euro entsprechend hoch. Organisator Michael Mronz ruht sich aber nicht auf den Erfolgen aus. Jahr für Jahr arbeitet er mit seinem Team an Verbesserungen auf allen Ebenen. Von den sozialen Medien bis zur Gastronomie. Nur so kann die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden.

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