RWE-Profi aus Kader geflogen

Essen.   Am Freitagabend hatte Dennis Malura mit einem sehr offenen Interview überrascht. Der Abwehrspieler von Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hatte im Gespräch mit der Bild-Zeitung eingeräumt, die Modedroge Snus – ein rauchfreier Tabak, dessen Nikotin über die Mundschleimhaut in den Körper gelangt und aufputschende Wirkung haben soll – zu konsumieren und noch immer davon abhängig zu sein.

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Am Freitagabend hatte Dennis Malura mit einem sehr offenen Interview überrascht. Der Abwehrspieler von Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hatte im Gespräch mit der Bild-Zeitung eingeräumt, die Modedroge Snus – ein rauchfreier Tabak, dessen Nikotin über die Mundschleimhaut in den Körper gelangt und aufputschende Wirkung haben soll – zu konsumieren und noch immer davon abhängig zu sein.

Mit seinen Aussagen hatte der frühere Zweitliga-Profi von 1860 München die Verantwortlichen bei RWE vor den Kopf gestoßen. Trainer Karsten Neitzel hatte den 33-Jährigen daher am Samstag für das Spiel gegen den TuS Erndtebrück (2:1) aus dem Kader gestrichen. Wann und ob er in den Essener Kader zurückkehren wird, ist noch nicht klar: Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. „Er hat uns mit diesem hochsensiblen Thema eiskalt erwischt. Da geht es auch um die Art und Weise. Da gibt es klare Absprachen“, sagte Marcus Uhlig, Vorsitzender von Rot-Weiss Essen verärgert.

Dennis Malura hatte in dem Interview auch betont, dass Snus unter Fußballern weit verbreitet sei. Auf der Dopingliste steht der Kautabak nämlich nicht.

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