Schumacher

Mick Schumacher steigt 2019 in die Formel 2 auf

Mick Schumacher wechselt in die Formel 2.

Mick Schumacher wechselt in die Formel 2.

Foto: dpa

Essen  Die Rennsportkarriere von Mick Schumacher nimmt weiter Fahrt auf. Der Formel-3-Europameister steigt in die Formel 2 auf.

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Bald macht die Kartbahn in Kerpen dicht. Ab 2020 soll sie dem Tagebau weichen und mit ihr jener geschichtsträchtige Ort, der gleich zwei Formel-1-Fahrer hervorbrachte: Michael und Ralf Schumacher.

Wenn es schlecht läuft, müssen die Tore im Oktober 2020 endgültig geschlossen werden. Wenn es gut läuft, hat dann noch ein dritter Schumacher den großen Sprung von Kerpen bis in die Königsklasse geschafft. Mick Schumacher, Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher, macht den nächsten Karriereschritt: In der kommenden Saison startet er mit seinem italienischen Team Prema Racing in der Formel 2.

Für den 19-Jährigen sei es „der logische Schritt auf meinem sportlichen Weg, denn ich möchte an meiner technischen Erfahrung und den fahrerischen Fähigkeiten weiter feilen“. 2018 feierte Mick Schumacher den Sieg in der Formel 3. Rennen um Rennen gewann er und holte sich am Ende den Titel – wie einst Alain Prost oder Lewis Hamilton. Trotz aller Lobreden hüllte sich das Management jedoch in Schweigen, was Schumachers Zukunft anbetrifft. Behutsam solle er aufgebaut werden. Ein direktes Engagement in der Formel 1 galt als unwahrscheinlich.

Nun also Formel 2 mit 600 PS starken Boliden. Der logische Schritt. Sein Vater nahm Mick oft mit auf die Kartbahn, berichtete der Nachwuchsfahrer jüngst. Irgendwann habe er ihn gefragt: „Willst du das jetzt professionell machen?“ Die Antwort war eindeutig.

Für den fünfmaligen Weltmeister Lewis Hamilton steht fest, dass es „zu hundert Prozent wieder einen Schumacher in der Formel 1 geben“ werde. Der Mercedes-Fahrer kennt den Weg. Der Brite trug sich wie die heutigen Formel-1-Piloten Nico Hülkenberg (Renault), Romain Grosjean (Haas) oder Charles Leclerc (ab 2019 Ferrari) in die Siegerliste der Königsklassen-Vorstufe ein.

Ferrari könnte nicht „Nein“ sagen

Die Rennlizenz für die Formel 1 hat Schumacher dank des EM-Titels sicher. Und Ferrari-Teamchef Mauricio Arrivabene sagte vielversprechend, dass er zu einem Schumacher kaum „Nein“ sagen könnte. Aber auch für andere Teams dürfte es reizvoll sein, den dritten Schumacher von der Kerpener Kartbahn zu beschäftigen.

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