Unfallfolgen

Formel-2-Pilot Correa nicht mehr im Koma – Sorge um Bein

Bergungsarbeiten auf der Grandprix-Strecke in Spa: Juan Manuel Correa war am 31. August in den Unfall mit Anthoine Hubert verwickelt. Der Franzose starb noch am Unfall-Tag in Belgien, Correa erlitt schwere Verletzungen.

Bergungsarbeiten auf der Grandprix-Strecke in Spa: Juan Manuel Correa war am 31. August in den Unfall mit Anthoine Hubert verwickelt. Der Franzose starb noch am Unfall-Tag in Belgien, Correa erlitt schwere Verletzungen.

Foto: Remko De Waal/ANP/dpa

London.  Formel-2-Fahrer Juan Manuel Correa ist nach dem Horrorunfall nicht mehr im künstlichen Koma. Schwere Beinverletzungen bereiten aber weiter Sorge.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach seinem schweren Unfall beim Formel-2-Rennen in Spa ist der US-Amerikaner Juan Manuel Correa aus dem künstlichen Koma erwacht. Der 20-Jährige sei „wieder bei Bewusstsein, aber noch nicht ganz wach“, teilte seine Pressevertretung in einem Statement mit. Correa bleibt auf der Intensivstation, sein Zustand wird jedoch nicht mehr als kritisch eingestuft.

Correa befinde sich „allerdings immer noch in einem Wettlauf mit der Zeit“. In den Fokus rückten nun seine schweren Beinverletzungen, die „seit der ersten Notfallmaßnahme am Tag des Vorfalls nicht mehr behandelt wurden“. Es bestehe die Gefahr „irreversibler Schäden an der rechten unteren Extremität“. Correas Lunge sei allerdings noch nicht in der Lage, einer längeren Operation standzuhalten.

Anthoine Hubert starb nach Crash mit Correa

Correa (Sauber Junior Team) war am 31. August im Hauptrennen der Nachwuchsserie in Belgien mit etwa 260 km/h in den Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gekracht, welcher nach einem vorherigen Unfall auf die Strecke zurückgeschleudert wurde. Der 22-jährige Hubert starb wenig später.

Correa wird derzeit in einer Spezialklinik in London behandelt, er erlitt bei dem Crash schwere Brüche an beiden Beinen und eine leichte Verletzung der Wirbelsäule. Als lebensbedrohlich erwies sich aber ein akutes Lungenversagen, das die Familie des Rennfahrers vor gut zwei Wochen publik gemacht hatte.(sid)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben