BVB

Lucien Favre gestaltet schon mit: Nein zu Lichtsteiner

Stephan Lichtsteiner.

Foto: imago

Stephan Lichtsteiner. Foto: imago

Dortmund.  Der Schweizer Abwehr-Routinier Stephan Lichtsteiner erhält keinen Vertrag bei Borussia Dortmund. Weil der designierte Trainer anders plant.

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Es ist mittlerweile eine stattliche Schweizer Fraktion, die der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund beschäftigt. Da ist zum Beispiel Roman Bürki im Tor, der in der neuen Saison Konkurrenz durch seinen Landsmann Marwin Hitz (kommt vom FC Augsburg) erhält. Einige Meter davor sorgt Manuel Akanji für Ordnung in der Verteidigung.

Und das Sagen am Seitenrand hat künftig Lucien Favre, die Verpflichtung des Trainers soll kommende Woche nach dem letzten Spieltag in der französischen Liga bekannt gegeben werden. Ein weiterer Eidgenosse, der dem BVB schon als möglicher Zugang zugeschrieben wurde, kommt allerdings nicht nach Dortmund: Laut dem Kicker hat Schwarz-Gelb davon Abstand genommen, den routinierten Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner unter Vertrag zu nehmen.

Stephan Lichtsteiner war zuletzt bei Juventus Turin

Laut dem Bericht soll sich vor allem der designierte Trainer gegen seinen Landsmann ausgesprochen haben. Auch wenn Favre noch bei OGC Nizza in der Verantwortung steht, soll er bereits in die Zukunftsplanungen des BVB eng eingebunden sein. Lichtsteiner ist 34 Jahre alt, hat sieben davon zuletzt bei Juventus Turin zugebracht und könnte als ablösefreier Routinier verpflichtet werden. Der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft hätte sich gemeinsam mit Lukasz Piszczek die Arbeit auf der rechten Abwehrseite teilen können.

Auf der Außenbahn, nur weiter vorne, könnte sich demnächst Marius Wolf im BVB-Dress tummeln. Borussia Dortmund soll Interesse an dem Offensivspieler haben, der am 27. Mai 23 Jahre alt wird. Für Pokalfinalist Eintracht Frankfurt kam Shootingstar Wolf in der abgelaufenen Bundesligaspielzeit auf fünf Tore und neun Vorlagen. Wie die Frankfurt Rundschau berichtet, wird Wolf durch eine Ausstiegsklausel von vergleichsweise niedrigen 5 Millionen Euro für die nationale Konkurrenz interessant – neben dem BVB soll auch RB Leipzig ein Auge auf Wolf geworfen haben. (ab)

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