Fußball-Landesliga

Steffen Buers sichert Dingden ein wertvolles 2:2 in Sonsbeck

Steffen Buers (Mitte) jubelt über einen Treffer für Dingden.

Steffen Buers (Mitte) jubelt über einen Treffer für Dingden.

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Im Nachholspiel der Fußball-Landesliga kam Blau-Weiß Dingden am Mittwochabend beim SV Sonsbeck zu einem verdienten 2:2.

Es war zugig und frisch am Mittwochabend im Willy-Lemkes-Sportpark zu Sonsbeck. Doch Dirk Juch machte die Witterung unter zehn Grad Celsius scheinbar nichts aus. Nach dem 2:2 (1:2) im Landesliga-Nachholspiel beim SV Sonsbeck blieb Blau-Weiß Dingdens Trainer erst einmal auf seiner Bank sitzen. Und genoss den unverhofften Punktgewinn, den Steffen Buers mit zwei schönen Treffern vollkommen verdient sichergestellt hatte.

„Der Punkt fühlt sich schon ein wenig wie ein Sieg an. Wir haben schließlich bei einer offensivstarken Mannschaft bestanden“, erklärte Juch mit einem Lächeln auf den Lippen. Der Punktgewinn sorgte auch dafür, dass BWD vor dem Sonntags-Heimspiel gegen Holzheim die Abstiegsplätze verlassen hat.

Cavusman defensiv überfordert

Die Dingdener gingen überaus mutig ins Match. Der erfreuliche Punktgewinn beim 1:1 gegen den 1. FC Mönchengladbach zeigte Wirkung. Doch vielleicht war der Vorwärtsgang ein wenig zu mutig. Timo Ameling und Felix Leyking hätten zwar schon in den ersten sieben Minuten die Gäste aus jeweils prächtiger Position frei vor Torhüter Tim Weichelt in Führung bringen können.

Doch schnell zeigte sich, dass leichte Fehler im Rückwärtsgang gegen eine schnelle Sonsbecker Offensive für Verdruss sorgen würden. Der ersten Überfall der Roten führte umgehend ins Ziel. Außenstürmer Jan-Luca Geurtz, bis zu seiner Auswechslung in der 62. Minute wegen Kreislaufproblemen bester Sonsbecker, nutzte die stetige Schwäche der Dingdener auf der linken Defensivseite zum Solo-Treffer.

Zwar ließ ein bildhübscher Kopfballtreffer von Steffen Buers die mitgereisten BWD-Fans jubeln. Buers nickte eine Ecke von Kapitän Dirk Juch in den rechten Sonsbecker Torwinkel. Die Haltbarkeit des Ausgleichs beschränkte sich auf 50 Sekunden. Dann wirkte die Dingdener Abwehr erneut überrumpelt. Wieder über die von Ferhat Cavusman gegen Geurtz eher unzureichend bewachte linke Abwehrseite. Felix Terlinden legte Sturmpartner Maximilian Fuchs auf: 2:1 für die Gastgeber nach 21 Spielminuten.

Mit diesem Resultat nach einer temporeichen ersten Halbzeit rettete sich Dingden in die Kabine. Da zog Trainer Juch die richtigen Schlüsse. Brachte Deniz Tulgay für den überforderten Cavusman. Eine kleine Neuordnung zeigte Wirkung. Erst recht, als den Blau-Weißen der Ausgleich nach einer Spielstunde glückte. Aus einem Einwurf heraus ließen sich die Sonsbecker am eigenen Strafraum überrumpeln. Steffen Buers zog aus gute 18 Metern ab, Keeper Weichelt bekam zwar noch die Handschuhe an den Ball, musste die Kugel aber im rechten Eck passieren lassen. Der Treffer zog bei Sonsbeck irgendwie den Stecker. Die Mannschaft um Trainer Heinrich Losing spielte nun kaum noch eine echte Chance heraus. Am Ende war Dingden dem Siegtor fast noch näher. Erkenntnis von Trainer Juch nach der dritten Punkteteilung in Serie: „Ich konnte heute personell mal nachlegen. Und wir sind dadurch in der zweiten Halbzeit nicht schlechter geworden.“

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