2. Volleyball-Bundesliga

Sarah Kuipers gibt am Samstag ihr Debüt bei BW Dingden

Hier streckt sich Pauline Kappmeyer (Nr. 10) erfolgreich, ab sofort steht die 23-Jährige BW Dingden nicht mehr zur Verfügung.

Hier streckt sich Pauline Kappmeyer (Nr. 10) erfolgreich, ab sofort steht die 23-Jährige BW Dingden nicht mehr zur Verfügung.

Foto: NRZ

Hamminkeln.  Nach vierwöchiger Pause steigen die Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden wieder ins Geschehen ein. Am Samstag kommt VC Allbau Essen.

Die Saison läuft eigentlich seit mittlerweile acht Wochen, doch gerade mal drei Spiele haben die Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden in dieser Zeit absolviert. Ab dem kommenden Wochenende geht es dann aber Schlag auf Schlag, bis zur kurzen Pause über Weihnachten stehen acht Partien auf dem Programm. Den Anfang macht am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle am Mumbecker Bach) der Heimauftritt gegen den Aufsteiger VC Allbau Essen.

Die zuletzt vierwöchige Unterbrechung ist dem Dingdener Trainer gar nicht so ungelegen gekommen. Allerdings weiß er auch um eine gewisse Problematik. „Es ist, als ob wir in der Meisterschaft wieder neu anfangen“, sagt Marinus Wouterse. Allerdings konnte der Niederländer die spielfreie Zeit auch sehr sinnvoll nutzen. Denn seit dem 17. Oktober kann er auf Sarah Kuipers bauen. Der Neuzugang kehrte an dem Tag vom Südafrika-Aufenthalt zurück und konnte sich im Training mit den neuen Teamkolleginnen nun einspielen.

Pauline Kappmeyer hört nun endgültig auf

Bis dahin hatte Pauline Kappmeyer als Zuspielerin ausgeholfen. Die 23-Jährige hatte jedoch schon vor der Saison bekanntgegeben, dass sie aufhören möchte. Sie besitzt ihren Lebensmittelpunkt in Düsseldorf und wollte nicht mehr ständig pendeln. „Sie wird nicht mehr für uns spielen“, sagt ihr Coach und fügt hinzu: „So wie es jetzt aussieht.“

„Wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht“

Pauline Kappmeyer überbrückte die Zeit bis zur Rückkehr von Sarah Kuipers aus Südafrika. Die 21-Jährige, die mit der Rückennummer 3 auflaufen wird, arbeitete in den letzten Wochen vor allem im konditionellen Bereich. Spielerisch gibt es da wohl keine Defizite. „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht“, meint Marinus Wouterse. Er geht davon aus, dass Kuipers „nicht so viele Partien braucht, um sich ins Team einzufinden“. Zudem seien die Blau-Weißen auch nicht von einem Tag auf den anderen von Sarah Kuipers abhängig. „Lara Kruse hat es schließlich auch nicht schlecht gemacht.“

Dass mit dem Gast aus Essen ein Neuling bei den Dingdenerinnen gastiert, bedeute nicht automatisch die Favoritenrolle für BWD. „Wenn Borken gegen Dingden spielt, dann ist Borken klarer Favorit. Aber ich finde nicht, dass so etwas bei Dingden gegen Essen auch gilt“, meint Wouterse. Er rechnet mit einer Partie auf Augenhöhe, in der die Tagesform entscheidet. Immerhin sind die Blau-Weißen, die in den drei Spielen zwei Siege eingefahren haben, komplett gegen die einmal erfolgreichen Essenerinnen. (R.P.)

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