Fußball-Landesliga

PSV Lackhausen wird von der Entwicklung überrascht

Keeper Raven Olschewski wird in Scherpenberg wohl mehr Arbeit als vergangenen Sonntag bekommen.

Keeper Raven Olschewski wird in Scherpenberg wohl mehr Arbeit als vergangenen Sonntag bekommen.

Foto: Markus Weissenfels/FFS

Wesel.  Der Fußball-Landesligist PSV Lackhausen gastiert am Sonntag beim SV Scherpenberg. Seit Donnerstag ist es ein ganz anderes Spiel für die Weseler.

Björn Assfelder ist niemand, der sein Team großartig nach dem Gegner ausrichtet. Klar, auch der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Lackhausen hat zur Kenntnis genommen, dass sich der Sonntag-Gastgeber SV Scherpenberg am Donnerstagabend von seinem Trainer Abdassamad Sallay nach einem Sieg und acht Niederlagen in den vergangenen Partien getrennt hat. „Dies ist schon ein wenig überraschend, besonders der Zeitpunkt. Aber die Aufgabe bleibt die gleiche“, sagt Assfelder. Und die führt seinen Tabellendritten am Sonntag um 15.15 Uhr auf einen Ascheplatz.

Dort haben die Weseler bisher noch nichts reißen können. In den zwei Pflichtspielen blieben sie nicht nur ohne Punkt, sondern auch ohne eigenen Treffer. Da käme eine ähnliche Chancenausnutzung wie beim 6:2 vergangenen Sonntag beim VfR Krefeld-Fischeln sehr gelegen, als in Halbzeit eins von sechs Gelegenheiten gleich fünf zu Treffern führten. „Es wird schwierig, das in dieser Form zu wiederholen. Wir werden auch in Scherpenberg unsere Chancen bekommen, aber sicherlich nicht so viele“, so Assfelder.

Fußball arbeiten steht auf der Asche an

Ein gewisses Gefahrenmoment resultiert für den 36-Jährigen auch aus dem Trainerrauswurf. „Möglicherweise geht ein Ruck durch die Mannschaft“, meint der PSV-Coach. Zudem wird der Sportliche Leiter Kay Bartkowiak, der Abdassamad den Rauswurf mitgeteilt hat, am Sonntag an der Seitenlinie stehen. Für den 44-Jährigen nichts Ungewöhnliches, da er die Scherpenberger selbst von der Kreisliga A bis in die Landesliga geführt hat. „Er hat eine andere Grundidee vom Fußball“, weiß Björn Assfelder aus vorherigen Aufeinandertreffen.

Doch besonders der Ascheplatz wird die Lackhausener zum Umdenken zwingen. „Da geht es vor allem um Fußball arbeiten, wir werden mehr über den Kampf und Einsatz kommen müssen“, meint Assfelder. Er werde das System und auch die Anfangsformation den Gegebenheiten anpassen müssen. Schließlich sei es das Ziel, die „machbare Aufgabe“ zu lösen sowie die „Auswärtsbilanz weiter zu optimieren“. Von sieben Partien in der Fremde wurde bei drei Siegen und drei Remis nur eine verloren.

Personell bleibt beim PSV alles beim Alten

Personell hat sich beim PSV gegenüber dem vergangenen Wochenende nichts Neues ergeben. Christopher Abel (Knöchelblessur), Daniele Kowalski (Sprunggelenkverletzung), Donavan Sadek (Nasenbeinbruch), Jona Sobotta, Lauritz Meis (beide Adduktorenprobleme), Stephan Sanders (privat verhindert), Mohamed Baydoun (Knorpelschaden) und Alpay Erdem (Bänderriss in der Schulter) fehlen.

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