Fußball-Landesliga

PSV Lackhausen kann mit der Punkteteilung leben

Julian Fuchs (links) und Kapitän Johannes Bruns ließen kaum etwas zu. Bis auf die Schlussphase, die für den PSV beim 0:0 als Gast des SV Scherpenberg noch mal brenzlig wurde.

Julian Fuchs (links) und Kapitän Johannes Bruns ließen kaum etwas zu. Bis auf die Schlussphase, die für den PSV beim 0:0 als Gast des SV Scherpenberg noch mal brenzlig wurde.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi/FFS

Wesel.  In der Fußball-Landesliga erreichte der PSV Lackhausen ein 0:0 beim SV Scherpenberg. Glücksgöttin Fortuna verteilte ihre Gunst recht gleichmäßig.

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Das Glück, das dem PSV Lackhausen beim Pfostenschuss von Viktor Klejonkin kurz nach dem Wechsel verwehrt geblieben war, bekam der Weseler Fußball-Landesligist in seiner Auswärtspartie beim SV Scherpenberg in der Schlussphase doppelt zurück. Erst konnten die Gäste froh sein, dass Referee Daniel Halupzook das Foul an PSV-Keeper Raven Olschewski ahndete, sonst wäre der Ball im Tor gelandet (81.). Eine Minute vor dem Ende rettete dann beim Versuch des Moerser Angreifers Emre Camdali die Latte für den schon geschlagenen Olschewski. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Beide Mannschaften hatten ein, zwei gute Möglichkeiten. Den Punkt nehmen wir mit“, erklärte Lackhausens Trainer Björn Assfelder hinterher dann auch ein wenig erleichtert.

Der ohnehin schon von den Weselern ungeliebte Ascheplatz im Scherpenberger Wäldchen hatte durch den Nachtfrost noch zusätzlich gelitten. Einige größere Pfützen erschwerten den Kick. „Das hatte natürlich wenig mit Fußball zu tun. Wir wollten klar und einfach schnell in die Spitze spielen. In unseren Aktionen waren wir dann vorne leider oft etwas zu ungenau“, bedauerte Assfelder.

Timo Giese klärt kurz vor der Torlinie

Die Hausherren, die sich am Donnerstag von ihrem Trainer Abdamassad Sallay getrennt hatten, zeigten die auch von den Weselern erwartete Reaktion und machten es Lackhausen von Beginn an schwer, zu klaren Gelegenheiten zu kommen. Nach einer knappen Viertelstunde kam der PSV dann etwas besser in die Partie, die Abschlüsse von Eray Tuncel (13.), Linus Dersch (14.) und Nico Giese (16.) sorgten aber nicht für allzu große Sorgenfalten beim Gastgeber.

Kurz darauf musste dann auch Raven Olschewski beim Schuss von Murat Kara erstmals eingreifen (17.). Kara sollte dann auch die größte Chance des ersten Durchgangs haben, doch Timo Giese klärte für seinen schon geschlagenen Keeper kurz vor der Linie (31.).

Mehr Artikel zum Sport aus Wesel, Hamminkeln und SchermbeckZur zweiten Hälfte brachte Assfelder Sebastian Eisenstein für Jost Kasparek, an dem das Spiel auf der linken Angriffsseite nahezu vorbeigegangen war, aber auch der routiniertere „Eise“ wurde nicht zum Faktor. Dennoch erwischten die Lackhausener nach Wiederanpfiff den besseren Start, fuhren nun einige strukturiertere Angriffe. Einer davon landete bei Klejonkin, der von der Strafraumgrenze aus der Drehung abzog. Das Aluminium rettete für SVS-Keeper Tobias Prigge, der keine Chance gehabt hätte (55.). Fünf Minuten später setzte Nico Giese einen Distanzschuss knapp neben das Scherpenberger Gehäuse.

Nach und nach befreiten sich die Scherpenberger wieder und übten selbst wieder mehr Druck aus. Die Weseler Innenverteidigung um Kapitän Johannes Bruns und Lennart Laader geriet trotzdem nur selten in echte Nöte. Und als es dann tatsächlich noch einmal brenzlig wurde, war schließlich auch das Glück dem PSV Lackhausen wieder hold.

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