Handball-Landesliga

Nur die Vergangenheit macht dem SV Schermbeck Mut

Auf Gerrit Kempken (Bildmitte) muss der SV Schermbeck am Sonntag im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Styrum verzichten.

Auf Gerrit Kempken (Bildmitte) muss der SV Schermbeck am Sonntag im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Styrum verzichten.

Foto: Simon Kieser/FFS

Schermbeck.  Als Schlusslicht geht Handball-Landesligist SV Schermbeck am Sonntag in die Heimparty gegen DJK Styrum. Der Gast kommt als Spitzenreiter.

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Nach dem misslungenem Saisonstart mit 2:8-Zählern stehen die Landesliga-Handballer des SV Schermbeck auf dem letzten Tabellenplatz. Und ausgerechnet in dieser Phase trifft das Team von Trainer Stephan Schmücker am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr, Sporthalle Erler Straße) mit der DJK Styrum 06 auf den Tabellenführer, der bislang nach fünf Siegen aus fünf Spielen unangefochten vorne liegt.

Die Rollenverteilung in dieser Begegnung ist damit klar. „Wir gehen definitiv als Außenseiter in diese Partie”, sagt Schmücker ohne Umschweife. „Styrum galt schon vor der Saison bei all meinen Kollegen als Aufstiegskandidat Nummer eins. Das einzige, was uns ein wenig Mut macht, ist die Tatsache, dass wir in der vergangenen Saison daheim gegen die DJK gewinnen konnten.“

Neben Kempken fehlen auch Dahlhaus und Nagel

Im Sommer 2018 allerdings war der Heimerfolg Auftakt einer langen Siegesserie von acht Begegnungen in Folge. Im Herbst 2019 deutet nur wenig darauf hin, dass die beiden Punkte auch diesmal in Schermbeck bleiben werden. Zudem muss Schmücker am Wochenende neben Gerrit Kempken (Nasenverletzung) auch auf die beiden Nachwuchsspieler Henry Nagel und Lukas Dahlhaus verzichten, die zeitgleich mit der A-Jugend antreten. „Ärgerlich ist das deshalb, weil Styrum zu einem Zeitpunkt um Verlegung auf Sonntag gebeten hatte, als die Spielansetzung der A-Jugend noch nicht bekannt war”, so Schmücker. „Unter diesen Umständen hätte ich dem Wunsch unseres Gastes sicher nicht entsprochen.”

So oder so werden sich die Handballfans in Schermbeck auf knackige Wochen gefasst machen dürfen, denn nach der Partie gegen den Tabellenführer geht es zum aktuell Zweitplatzierten VfB Homberg II. Das verspricht wenig Aussicht auf Besserung. „Es war mir schon zu Saisonbeginn klar, dass wir gegen den Abstieg spielen werden”, so Trainer Schmücker, der aber zugleich auch ein wenig Hoffnung macht: „Unsere Spiele, in denen wir punkten werden, kommen noch.”

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