Fußball

Letzte Relegationsspiele finden am 23. Juni statt

Relegationsspiele lösen bei den Beteiligten Emotionen pur aus, so auch in der vergangenen Saison beim SV Schermbeck. Der damalige Westfalenligist setzte sich gegen DSC Wanne-Eickel im Oberliga-Aufstiegsspiel mit 3:2 nach Verlängerung durch.

Relegationsspiele lösen bei den Beteiligten Emotionen pur aus, so auch in der vergangenen Saison beim SV Schermbeck. Der damalige Westfalenligist setzte sich gegen DSC Wanne-Eickel im Oberliga-Aufstiegsspiel mit 3:2 nach Verlängerung durch.

Foto: Biene Hagel

Am Niederrhein.   Kurz vor dem Saisonende eine Übersicht, wie es mit Auf-/Abstieg und Relegation aussieht. Neue Spielzeit wird wohl positiv für Bezirksligisten.

Etliche Entscheidungen in dieser Saison sind bereits gefallen. Zumindest die normalen Meisterschaftsrunden im Profi-Bereich gehören der Vergangenheit an, bei den Amateur-Kickern am Niederrhein stehen noch zwei Runden aus. Da aber in den höheren Klassen die Absteiger meist feststehen, sind auch die Auswirkungen auf die unteren Ligen mittlerweile fast alle klar. Relegationsrunden oder -spiele sind terminiert.

Der Regionalliga gehören durch den Abstieg der Sportfreunde Lotte und von Fortuna Köln in der kommenden Saison 19 Teams an. Mit dem SV Straelen musste ein Niederrhein-Verein die Liga verlassen, dies wirkt sich auch auf die Klassen darunter aus.

Oberliga

Die Oberliga Niederrhein weist mit dem VfB Homberg einen Aufsteiger aus, vier Teams treten den Gang in die Landesliga an. In der westfälischen Variante der fünfthöchsten deutschen Spielklasse rücken die ersten beiden Mannschaften eine Liga höher, die beiden letzten Teams finden sich dann in der Westfalenliga wieder. Der Neuling SV Schermbeck besitzt eine Runde vor dem Saisonende einen gesicherten Mittelfeldplatz.

Landesliga

Lange Zeit hofften die Landesligisten – darunter auch der PSV Lackhausen – auf ein Relegationsspiel der Tabellendritten um den Sprung in die Oberliga. Durch den verpassten Klassenerhalt des SV Straelen in der Regionalliga West hat sich diese Chance allerdings nun erledigt. Es bleibt bei zwei Aufsteigern je Landesliga-Gruppe, fünf Mannschaften gehen in der Gruppe 1 und vier Teams in der Gruppe 2 runter in die Bezirksliga.

Bezirksliga

Die Meister der sechs Bezirksligen steigen auf, die jeweiligen Zweiten ermitteln in zwei Dreier-Gruppen zwei Teams für die Landesliga. In einer Gruppe kicken BW Dingden oder Hamborn 07 mit TuB Bocholt und dem Tabellenzweiten der Gruppe 1. Am ersten Spieltag (6. Juni) hat der Vertreter der Gruppe 4 (BW Dingden/Hamborn 07) frei, die beiden anderen Runden finden am 9. und 12. Juni statt. Die Viertletzten der sechs Gruppen müssen in eine einfache Relegation mit Hin- und Rückspiel, drei Teams können den Ligaverbleib feiern. Aus dem Kreis Rees/Bocholt muss kein Klub um den Klassenerhalt zittern. „Alle Teams des Kreises werden nächste Saison wieder in einer Gruppe kicken“, so Christian Stanik, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses

Kreisliga A

Die Bezirksliga-Situation wirkt sich positiv auf die Kreisliga A aus. Der Kreis Rees/Bocholt stellt nun zwei Aufsteiger. Dies sind DJK TuS Stenern und 1. FC Bocholt II. „Dass bei unseren Bezirksligisten so frühzeitig alles klar sein würde, dies konnte keiner ahnen“, sagt Christian Stanik. Aus der A-Liga steigen nun definitiv nur drei Teams ab. Im Kreis Moers gibt es zwei Absteiger, der Drittletzte – auf den Rang hofft der SV Büderich – bestreitet eine Relegationsrunde mit den zwei B-Liga-Zweiten um einen A-Liga-Platz.

Kreisliga B

Aus den beiden B-Ligen im Kreis Rees/Bocholt gehören die zwei Erstplatzierten definitiv der Kreisliga A zur neuen Saison an. Die zwei Tabellendritten bestreiten am 16. Juni (15 Uhr) ein Aufstiegsspiel bis zur Entscheidung auf neutralem Platz. Die zwei letzten Teams steigen ab.

Kreisliga C

Aus den vier C-Liga-Gruppen steigen die Meister auf. Weitere zwei neue B-Ligisten werden auf neutralem Platz ermittelt. Am 23. Juni (12.15 Uhr) treffen die Zweiten der Gruppen 1 und 3 aufeinander, um 15 Uhr die zweitplatzierten Mannschaften aus den Gruppe 2 und 4. „Wir haben die Termine nach Absprache mit den Vereinen so weit nach hinten geschoben“, erläutert Christian Stanik. Diese seien wegen der Feiertage so festgelegt worden. „Viele sind vorher schon auf Mannschaftsfahrt.“

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