Fußball-Kreispokal

Kreispokal: Hamminkelner SV trifft wieder auf den SV Rees

Ob Torjäger Tom Wirtz (rechts) heute in Rees für den Hamminkelner SV auflaufen kann, ist noch unklar. Der Angreifer hat Oberschenkelprobleme.

Ob Torjäger Tom Wirtz (rechts) heute in Rees für den Hamminkelner SV auflaufen kann, ist noch unklar. Der Angreifer hat Oberschenkelprobleme.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Zum dritten Mal in drei Jahren spielt der Hamminkelner SV im Kreispokal gegen den A-Ligisten. Landesligist PSV Lackhausen muss bei DJK Barlo ran.

Im Fußball steht auf Kreisebene am Donnerstagabend die zweite Pokalrunde auf dem Programm. Dabei treffen die Landesliga-Fußballer des PSV Lackhausen im Auswärtsspiel auf den A-Kreisligisten DJK Barlo (19.30 Uhr). Ein Weiterkommen ist aus Sicht von Trainer Björn Assfelder Pflicht, auch wenn sein Team personell sehr dünn besetzt ist. Gerade mal 13 Spieler des insgesamt 25 Akteure umfassenden Kaders werden zur Verfügung stehen. „Die, die da sind, werden auch auflaufen”, sagt er. „Wir wollen das Match gewinnen, um die Chance aufrecht zu erhalten, die erste Runde im Niederrhein-Pokal zu erreichen. Das habe ich bislang mit dem PSV noch nicht geschafft.”

Ganz ähnlich liegen die Dinge bei den Landesliga-Kickern von BW Dingden. Das Team von Trainer Dirk Juch tritt beim Bezirksligisten TuB Bocholt (19.30 Uhr) an. Beide Teams kennen sich noch aus der Aufstiegsrelegation im Sommer, doch gegen eine Favoritenrolle wehrt sich der Dingdener Coach aufgrund zahlreicher Ausfälle. Insgesamt werden bei Blau-Weiß fünf Stammkräfte ersetzt werden müssen, die entweder beruflich oder verletzungsbedingt fehlen. Juch geht deshalb von einer offenen Partie aus. „Ich sehe das so: Beide Teams werden versuchen weiterzukommen”, sagt Juch. „Deshalb kann ich nicht von Außenseiter und Favorit sprechen.”

Personalprobleme für Hamminkelner SV

Ein Deja-Vu erlebt Michael Tyrann. Der Trainer der Bezirksliga-Kicker des Hamminkelner SV arbeitet seit drei Jahren beim HSV und tritt zum dritten Mal in der zweiten Runde des Kreispokals gegen den A-Kreisligisten SV Rees (19.30 Uhr) an. Diesmal allerdings überschatten massive Personalprobleme das Gastspiel seiner Mannschaft. Gleich neun Akteure werden nicht zur Verfügung stehen. Zudem ist der Einsatz von Torgarant Tom Wirtz wegen einer Oberschenkelblessur fraglich. „Das wird ein ganz heißer Tanz, weil Rees sicher hochmotiviert in dieses Spiel gehen wird”, so der Hamminkelner Coach. „Aufgrund unserer Ausfallliste steigen die Chancen für unseren Gegner, dennoch sollten wir hinreichend Qualität auf den Platz bringen können, um eine Runde weiterzukommen.”

Mit Prognosen dieser Art ist man beim SV Ringenberg deutlich vorsichtiger. Der A-Ligist empfängt den klassenhöheren Bezirksligisten DJK Stenern (19.30 Uhr) und rechnet sich maximal Außenseiterchancen aus, was Trainer Dennis Reddmann nicht zuletzt auch der angespannten Personalsituation zuschreibt. „Insgesamt werden mir sieben Spieler fehlen”, so der Coach. Unter den verbliebenen 13 Akteuren sind zudem einige Spieler, die über einen längeren Zeitraum nicht trainieren konnten. Und weil aus Sicht des Coaches die Meisterschaft Priorität genießt, will Reddmann angeschlagene Spieler lieber für den Sonntag schonen. „Das heißt aber nicht, dass wir uns schon jetzt geschlagen geben”, sagt er. „Jetzt erhalten eben jene Spieler ihre Chance, die stets fleißig trainiert haben. Und: Wir wollen so lange wie möglich mithalten.”

SV Brünen mit gemischten Gefühlen

Mit gemischten Gefühlen sieht man beim SV Brünen der Pokalauseinandersetzung mit dem B-Ligisten GW Flüren (19.30 Uhr) entgegen. Das klassenhöhere Team von Trainer Aycin Özbek muss auswärts ran und hat zudem zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Mindestens sechs Stammkräfte werden fehlen, weshalb der SVB-Coach vorsichtig bleibt. „Natürlich wollen wir weiterkommen”, sagt Özbek. „Aber wir werden der Meisterschaft den Vorrang geben. Für uns ist diese Partie eine gutes Vorbereitungsspiel auf Sonntag.”

Auch beim Gastgeber sind die Probleme gewaltig. Aufgrund von Sperren, Verletzungen und Schichtarbeit ist auch hier der Kader arg gerupft. Dennoch ist Trainer Matthias Lange durchaus zuversichtlich. „Für uns ist dieses Lokalderby ein Bonusspiel”, sagt er. „Wir sind trotz unserer Probleme guter Dinge, dass wir alles in diese Begegnung werfen werden.”

Der B-Kreisligist Grün-Weiß Lankern empfängt daheim den A-Ligisten SV Krechting (19.30 Uhr) und die TuS Drevenack, ebenfalls B-Kreisligist, muss sich vor heimischer Kulisse mit dem klassenhöheren SV Haldern auseinandersetzen (19.30 Uhr).

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