Fußball-Landesliga

GW Lankern und SV Brünen sind aus dem Tritt geraten

Wird auch in der kommenden Saison das Sagen bei den Landesliga-Fußballerinnen von GW Lankern haben: Trainer Taner Demir.

Wird auch in der kommenden Saison das Sagen bei den Landesliga-Fußballerinnen von GW Lankern haben: Trainer Taner Demir.

Foto: Arnulf Stoffel/FFS

Hamminkeln.  Beim Tabellenvorletzten Linner SV hatten sich die Landesliga-Fußballerinnen von GW Lankern mehr als ein 1:1 vorgestellt. Der SV Brünen unterlag.

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Taner Demir fühlt sich „pudelwohl“ bei den Landesliga-Fußballerinen von GW Lankern. Daran ändert auch das enttäuschende 1:1 (1:1) beim Tabellenvorletzten Linner SV nichts. Bereits vor dem zehnten Spieltag traten die GWL-Verantwortlichen an den erst im Sommer vom PSV Lackhausen zu den Grün-Weißen gekommenen Coach heran. Thema: Vertragsverlängerung. Demir musste nicht lange überlegen, um auch für die Spielzeit 2020/21 seine Zusage zu geben.

Das Geschehen in Linn war allerdings nicht so wirklich nach dem Geschmack des Übungsleiters. „Wir waren enttäuschend schlecht. Alle hatten nicht annähernd Normalform“, sagte Taner Demir. Deshalb sei er am Ende sogar noch froh gewesen, dass wenigstens ein Punkt heraussprang. Zudem ärgerte sich der Coach über die Leistung des Schiedsrichters. „Über Unparteiische sage ich eigentlich nie etwas, aber das ging gar nicht.“

SV Brünen kassiert vierte Niederlage in Folge

So sei sein Team auch durch einen klaren Abseitstreffer nach 15 Minuten in Rückstand geraten. Janina Rollnik glich zehn Zeigerumdrehungen später aus. Dass es nur zu einem Remis reichte, daran „waren wir aber selber Schuld. Jetzt sollten wir so schnell wie möglich wieder in die Spur finden.“ Zum zweiten Mal in Folge kam GWL nicht über ein Remis hinaus. „Aber insgesamt sind wir noch voll im Soll“, stellte der Trainer des Tabellenvierten fest.

Der Lokalrivale SV Brünen zog mit dem 1:3 (0:1) im Kreisduell gegen den SV Rees zum vierten Mal in Serie den Kürzeren. „Wir zehren noch vom Polster des Saisonstarts“, sagte Trainer Andre Dirks. Auch gegen Rees waren die individuellen Fehler und die Chancenausbeute wieder das große Manko. Mit Jana Schledorn, Laura van Berk (beide Knieprobleme) und Marei Häring (Knöchelblessur) fehlen außerdem drei Stürmerinnen. Meike Rudolph traf zum zwischenzeitlichen 1:2 in der 64. Minute.

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