2. Volleyball-Bundesliga

Fünf-Satz-Krimi bringt BW Dingden kein Happy End

Lara Kruse (Nr. 1) und Andrea Harbring streckten sich mit den Teamkolleginnen von BW Dingden erfolglos gegen Essen.

Lara Kruse (Nr. 1) und Andrea Harbring streckten sich mit den Teamkolleginnen von BW Dingden erfolglos gegen Essen.

Foto: Gerd Hermann/FFS

Hamminkeln.  Die Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden verlieren das Westduell gegen den Neuling VC Allbau Essen mit 2:3. BWD am Ende nicht clever genug.

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In einem Volleyball-Krimi behielten die Zweitliga-Damen von BW Dingden zumindest einen Punkt in heimischer Halle. Die Blau-Weißen verloren ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger VC Allbau Essen aber knapp mit 2:3 (21:25, 26:24, 28:26, 18:25, 15:17). Damit erhöhten die Dingdenerinnen ihr Punktekonto, auch wenn es für das 2:3 nur einen Zähler gab. „Fehler, die so nicht passieren dürfen, haben uns heute den Sieg gekostet”, ärgerte sich BWD-Coach Marinus Wouterse.

Beide Mannschaften starteten nach vierwöchiger Pause vor rund 300 Zuschauern in die Partie. Relativ klar gaben die Gastgeberinnen, die ab sofort mit Zuspielerin und Neuzugang Sarah Kuipers planen können, den ersten Satz mit vier Punkten Unterschied ab. Zwischenzeitlich kam es sogar dazu, dass die nervösen Dingdenerinnen mit sieben Zählern zurücklagen. „Die Gäste waren heute sehr abgekocht. Sie haben unsere Fehler und Unkonzentriertheiten eiskalt ausgenutzt“, erklärte sich Wouterse den 0:1-Rückstand.

Dingdener Mittelblock sorgt für den Satzausgleich

Trotz des Satzverlustes ließen sich die Gastgeberinnen nicht aus der Bahn werfen. Der Beginn des zweiten Durchgangs war jedoch von Flüchtigkeitsfehlern geprägt, so dass die Blau-Weißen zwischenzeitlich mit 10:16 ins Hintertreffen gerieten. Allerdings sorgten vor allen Dingen der Mittelblock mit Andrea Harbring und der zuvor eingewechselten Sarah Kuipers für die Wende. So kam es zum Satzausgleich.

Im zweiten und dritten Durchgang mit glücklicher Hand

Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch im dritten Abschnitt ab. Lange lief der vor der Runde Tabellenachte einem Rückstand hinterher, aufgrund von individuellen Fehlern. Katrin Kappmeyer bescherte ihrer Mannschaft per Block schließlich doch noch einen denkbar knappen Satzgewinn. „Im zweiten und dritten Durchgang hatten wir wirklich viel Glück. Die Mädels haben alles gegeben und wurden auch belohnt“, stellte Wouterse fest.

Im vierten Satz präsentierten sich die Gastgeberinnen wieder fehlerhaft wie in Durchgang ein. Besonders in der Annahme ermöglichten die Dingdenerinnen den Gästen einfache Punktgewinne. Dementsprechend kamen die Essenerinnen auch zum Satzausgleich.

Mehr Artikel zum Sport aus Wesel, Hamminkeln und SchermbeckEinen Start nach Maß erwischte Blau-Weiß im finalen Satz mit einer 7:3-Führung. Essen aber legte großen Kampfgeist an den Tag und jagte jedem fast verloren geglaubten Ball nach. Daraus erwuchs erneut Nervosität bei den Dingdenerinnen, die sie auch bis zum Spielende nicht abstellen konnten. „Heute haben uns einfach das Glück und die Abgeklärtheit, besonders in den letzten beiden Sätzen gefehlt. Wir haben gut dagegen gehalten, aber waren am Ende nicht clever genug. Positiv ist der gewonnene Punkt“, lautete das Resümee von Wouterse.

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