Reiten

Die Obrighovener Mannschaften glänzen beim Heimspiel

Beim Stil-Geländeritt der Kl. E wurde Nadja Patocka auf Loisanne (RV Lippe-Bruch-Gahlen),Zwölfte.

Beim Stil-Geländeritt der Kl. E wurde Nadja Patocka auf Loisanne (RV Lippe-Bruch-Gahlen),Zwölfte.

Foto: Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Wesel.  Beim Kreisturnier gewinnt der Ausrichter aus Wesel mit seinem Team die A*-Wertung. In der Klasse E wird der Gastgeber starker Zweiter.

Die Reiter und ihre Pferde kamen beim Kreisturnier, das der RV St. Hubertus Obrighoven am Wochenende ausrichtete, gehörig ins Schwitzen. Vor allem am Sonntag, dem zweiten Turniertag, schien die Sonne ohne Unterbrechung auf die Wettkampfplätze. Um der Hitze standzuhalten, galt für Sportler wie für die Tiere: viel trinken. „Für den Menschen sind die zehn Minuten Anstrengung keine große Herausforderung. Auch die Pferde können das ohne Probleme verkraften, man muss sie allerdings gut versorgen“, erklärte Golo Schott, Geschäftsführer des diesjährigen Ausrichters aus Obrighoven.

Für ausreichend Wasserstellen war auf dem weitläufigen Gelände natürlich gesorgt. Eine Erfrischung zwischendurch war für Reiter und Vierbeiner wohl auch nötig. Denn das Wochenend-Programm hatte es in sich. Die Vielseitigkeitsprüfung besteht traditionell aus gleich drei Disziplinen: dem Springen, der Dressur und dem Geländeritt. Wer in der Gesamtwertung der drei Prüfungen am Ende vorne liegt, gewinnt die Kreismeisterschaft. In der Vielseitigkeits-Klasse A* setzte sich Ann-Kathrin Kleinherbers vom RFV Dinslaken-Hiesfeld durch. Trotz des ersten Rangs im Gelände wurde Clara-Sophie Abeck, die für den Gastgeber antrat, am Ende „nur“ Zweite in der Gesamtwertung. Ihre Vereinskollegin Anke Abel ritt auf Platz drei.

Im Team noch überzeugender

In der Klasse E triumphierte Yasmina Kuhl (RSV Witzhelden) vor Lilli Eickschen (RV Seydlitz Kamp). Kiara Szymkowiak vom RVO schaffte es auf den dritten Rang. Der RVO war nicht nur in den Einzelwertungen im oberen Teilnehmerfeld vertreten, sondern überzeugte auch in der Mannschaftswertung. In der Klasse A* stellte das Obrighovener Trio um Clara-Sophie Abeck, Anke Abel und Nadja Schulte das stärkste Team und verwies den RV Seydlitz Kamp und ein weiteres RVO-Team auf die Plätze.

In der Klasse E lief es andersherum: Hier gewann die Mannschaft vom RV Seydlitz Kamp vor Obrighoven. Der RVO, der das Kreisturnier zuletzt vor zwei Jahren ausgetragen hatte, wartete am Wochenende mit einer Neuerung auf und veränderte die Streckenführung beim Geländeritt. Während die Reiter ihre Runden bisher immer etwas einsam im Obrighovener Busch – der RVO-Geländestrecke – gedreht hatten, verlief der Parcours in diesem Jahr bis auf das große Wettkampfgelände vor der Halle. Die letzten Hindernisse überquerten die Reiter also vor großer Kulisse. Die zahlreichen Zuschauer, die gewöhnlich am Hauptplatz versammelt sind, konnten so die letzten Meter des Geländeritts mitverfolgen. „Von der Geländeprüfung hat man als Zuschauer nie viel mitbekommen. Durch die etwas neue Streckenführung haben wir das jetzt geändert“, erklärte Golo Schott. Die Idee dazu hatte sein Vorstandskollege Hans-Peter Abeck. Die kleine Änderung zeigte Wirkung und kam bei den Besuchern wie erwartet gut an.

Die Geländeprüfungen bildeten traditionell den Abschluss der beiden Kreisturniertage. „Das ist schon das Highlight“, stellte Golo Schott fest.

Mühen haben sich gelohnt

Die Mühen seines Organisationsteams hatten sich einmal mehr gelohnt. „Unsere Anlage eignet sich schon sehr gut für das Kreisturnier. Aber da steckte wieder einmal viel Arbeit hinter“, so der Geschäftsführer. Dass der Rasen perfekt getrimmt und die Hindernisse an Ort und Stelle standen, war vor allem, aber nicht nur der Verdienst von Platzwart Simon Heikapell. „Alle Vereinsmitglieder haben mal wieder mit angepackt“, sagte Schott.

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