Fußball-Kreisliga A

Coach von Wertherbruch ist vom Derby-Sieg überzeugt

René Olejniczak geht selbstbewusst ins Derby.

René Olejniczak geht selbstbewusst ins Derby.

Foto: foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  „Wir holen die drei Punkte“, sagt Trainer René Olejniczak vor dem Vergleich mit seinem Ex-Club SV Brünen. Der SV Ringenberg fährt nach Barlo.

Die Kreisliga-A-Kicker von BW Wertherbruch haben sich am vergangenen Sonntag in eine missliche Lage gebracht. Nach der Niederlage beim Tabellen-Vorletzten SV Krechting ist das Team von Trainer René Olejniczak der Abstiegszone bedrohlich nahe gekommen. Und ausgerechnet am Donnerstagabend ist Derbyzeit, wenn der SV Brünen zu Gast ist (19.30 Uhr). Da trifft es sich gut, dass die Blau-Weißen vor heimischer Kulisse antreten können, wo sie immerhin die vergangenen drei Spiele allesamt gewinnen konnten. Ziel der Gastgeber ist es, mit dem vierten Heimsieg in Serie wieder ein Polster zu den unteren Rängen zu schaffen. „Wir sind zu Hause auf Asche noch ungeschlagen und werden das auch nach dem Spiel noch sein. Wir spielen voll auf Sieg und holen uns die drei Punkte“, sagt Olejniczak.

Beim SV Brünen ist die Situation mindestens ebenso prekär. Nach der enttäuschenden Niederlage am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des TuS Bocholt ist der Druck nicht geringer geworden. Das Team von Trainer Aycin Özbek steckt im Tabellenkeller fest und möchte ausgerechnet im Derby den Befreiungsschlag landen. „Unser Ziel ist es, in Wertherbruch zu gewinnen”, sagt Michael Stenk, A-Jugendtrainer des SVB und derzeit die Urlaubsvertretung für Chefcoach Özbek. „Wir wissen, wie schwer es wird, aber in einem Derby ist alles möglich.” Allerdings ist die Personalnot groß, weil neben den Stammspielern Nicolas Janzen, Jan Rother (Urlaub) und Nils Hutmacher (Studium) weitere vier Spieler nicht einsatzfähig sein werden. „Ich gehe davon aus, dass es ein sehr umkämpftes Match werden wird. Eben nichts für Fußball-Feinschmecker.”

Dennis Reddmann strahlt Zuversicht aus

Beim SV Ringenberg ist die Stimmung angesichts des unerwartet guten Saisonstarts prächtig. Auch vor dem Auswärtsspiel bei der DJK Barlo strahlt Trainer Dennis Reddmann Zuversicht aus. „Wir werden sicher nicht als großer Außenseiter in diese Partie gehen”, so SVR-Coach „Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir absolut in der Lage sein werden, zu punkten.” Sechs Spiele ohne Niederlage mit insgesamt 14 Punkten haben den Liganeuling selbstbewusst gemacht. Vor allem das Abwehrspiel bereitet dem Coach viel Freude. Mit lediglich neun Gegentreffern stellt Ringenberg die aktuell beste Defensive der Liga. Allerdings gehen die Hausherren mit der Referenz des zweitbesten Angriffs ins Spiel. „wenn wir wie zuletzt die Null halten, haben wir einen Punkt sicher”, sagt Reddmann. „Da wir vorne aber fast immer auch treffen, könnten wir dann sogar den dritten Sieg in Folge landen.”

Seit zehn Spielen ist die Zweitvertretung des SV Schermbeck ungeschlagen. Und geht es nach dem Willen des Trainers, dann soll das auch am Donnerstagabend im Heimspiel gegen den SC Marl-Hamm (19.30 Uhr) so bleiben. „Wir wissen sehr wohl, dass die Marler gerade in der Offensive eine richtig gute Truppe haben”, so Sleiman Salha. „Wir gehen mit Demut an die Sache heran, nehmen die Favoritenrolle aber auch gern an.”

Henning Jacoby rückt auf

Mit drei Punkten aus dem vorgezogenen Match wären die Schermbecker erst einmal weiterhin oben dabei und kämen ihrem Vorhaben, bis zur Winterpause kein Spiel mehr zu verlieren, wieder ein Stück näher. Allerdings muss der Coach des Aufsteigers auf seinen derzeit besten Spieler verzichten. Aufgrund der Personalnot in der Oberliga-Mannschaft des Klubs wird Henning Jacoby bis auf Weiteres der Zweitvertretung des SVS nicht zur Verfügung stehen. „Das ist das Schicksal einer Reservemannschaft”, sagt Salah. „Einerseits freut mich das ungemein für den jungen Kerl, andererseits ist das für uns natürlich bitter.”

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