Fußball-Landesliga

BW Dingden nimmt sich eine offensive Ausrichtung vor

Robin Volmering (rechts) und BW Dingden wollen sich am Sonntag mit einem Sieg gegen die Holzheimer SG absetzen.

Robin Volmering (rechts) und BW Dingden wollen sich am Sonntag mit einem Sieg gegen die Holzheimer SG absetzen.

Foto: Markus Joosten/FFS

Hamminkeln.  In der Fußball-Landesliga kam BW Dingden zuletzt zu drei Remis. Gegen die Holzheimer SG soll ein Dreier Abstand zur Abstiegszone bringen.

Durch den nicht unbedingt eingeplanten Punktgewinn beim SV Sonsbeck unter der Woche hat sich Fußball-Landesligist BW Dingden in der Tabelle vor die Abstiegsränge geschoben. Mit einer Bilanz von zehn Punkten aus zehn Partien stehen die Blau-Weißen derzeit auf dem 13. Rang. Der kommende Gegner Holzheimer SG, der am Sonntag (15 Uhr) am Mumbecker Bach zu Gast ist, weist zwei Zähler weniger auf und ist Vorletzter. „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, meint Trainer Dirk Juch.

Trotz des noch frühen Zeitpunkts der Saison hat die Partie für den Aufsteiger einen richtungsweisenden Charakter. Mit einem Erfolg könnten die Dingdener sich schließlich ein recht komfortables Polster auf die Abstiegszone verschaffen. Und nichts anderes ist für den Gastgeber das Ziel. Nach zuletzt drei Unentschieden in Folge gibt der BWD-Trainer unmissverständlich die Richtung vor: „Natürlich ist es gut, dass wir drei Mal in Folge nicht verloren haben. Aber jetzt soll unbedingt wieder ein Sieg her. Es ist an der Zeit.“ Und genau das soll der kommende Gegner am Sonntag auch zu spüren bekommen. „Wir müssen selbstbewusst auftreten und werden mit Sicherheit offensiv agieren“, so Juch.

Dirk Juchs gutes Gefühl trotz Oktoberfest-Nachwehen

Der BWD-Coach hat nach den jüngsten Partien und starken Trainingseinheiten ein gutes Gefühl. Einen kleinen Haken gibt es dennoch. Es ist das zweite Spiel nach dem Dingdener Oktoberfest. „Da haben wir in den letzten Jahren nie gut ausgesehen und auch oft Punkte gelassen“, warnt er. Den Grund dafür sieht er in dem immer etwas verzerrten Trainingsrhythmus. Ein Faktor für die schwache Bilanz könnte zudem das Fehlen von Kapitän und Schlussmann Johannes Buers sein. Der Jungschütze fährt mit seinen Vereinskollegen nach dem eigens organisierten Oktoberfest traditionell auf einen Kurztrip – so ist es auch in diesem Jahr. Für ihn wird Ersatzmann Stefan Buers im Tor stehen.

„Natürlich tut der Ausfall von Johannes weh, weil er sehr wichtig für uns ist. Aber wir alle haben vollstes Vertrauen in Stefan und machen uns überhaupt keine Sorgen“, sagt Juch. Zwei Stammkräfte fehlen zudem weiter verletzungsbedingt. Christoph Rülfing und Sebastian Kamps plagen sich noch immer mit Muskelverletzungen herum. Der Einsatz des unter der Woche erkrankten Alexander Sack ist fraglich. „Wir haben ansonsten einen großen Konkurrenzkampf. Ich muss mir richtig Gedanken machen, wen ich aufstelle. Aber das ist gut so“, sagt Juch.

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