Volleyball

BW Dingden lässt gegen Bonn überhaupt nichts anbrennen

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Gute Angaben, wie hier von Andrea Harbring, waren ein Schlüssel zum Erfolg von BW Dingden über Fortuna Bonn.

Gute Angaben, wie hier von Andrea Harbring, waren ein Schlüssel zum Erfolg von BW Dingden über Fortuna Bonn.

Hamminkeln  Im letzten Heimspiel der Saison siegt Zweitligist Dingden gegen Fortuna Bonn im Schnelldurchgang mit 3:0. Noch zweimal muss BWD auswärts ran.

Zweimal müssen die Volleyballerinnen von BW Dingden in der zweiten Bundesliga noch auswärts ran. Der Abschluss daheim ist den Blau-Weißen schon einmal geglückt. Beim 3:0 (25:21, 25:21, 25:13) über Fortuna Bonn ließen die Gastgeberinnen überhaupt nichts anbrennen, fuhren im Eiltempo drei Punkte ein und können sich so weiter gute Chancen auf den dritten Platz im Endklassement ausrechnen. "So kann man das letzte Heimspiel zu Hause bestreiten", war Chefcoach Marinus Wouterse hinterher sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft,die zwar nicht durchweg glänzte, aber immer Herr der Lage war und mit zunehmender Spieldauer auch immer mehr an Sicherheit und Leichtigkeit gewann.

Bonner Angabe segelt zum Satzgewinn ins Aus

Dingden legte im ersten Durchgang mit variablem Angriffsspiel immer wieder vor, profitierte gerade in der Anfangsphase dabei aber auch häufig von Abstimmungsschwierigkeiten in der Bonner Abwehr. Doch der Gast ließ sich nie wirklich abschütteln, und auch Blau-Weiß zeigte zwischenzeitlich Schwächen in Annahme und Feldabwehr. Beim 19:19 war alles wieder völlig offen, aber BWD behielt die Nerven und war in der Schlussphase das Team, dem weniger Fehler unterliefen. Bezeichnend: Eine Bonner Angabe, die weit ins Aus segelte, besiegelte die Satzführung.

Maike Schmitz macht den Sack im zweiten Durchgang zu

Es blieb ein keineswegs hochklassiges, aber umkämpftes Spiel. Bei 8:11-Rückstand im zweiten Satz musste BWD-Coach Marinus Wouterse an der Seitenlinie erstmals etwas energischer auf seine Schützlinge einreden. Das zeigte offensichtlich Wirkung. Mit druckvollen Angaben bereitete Dingden dem Gegner nun große Probleme, glich zum 13:13 wieder aus und zog dann konsequent durch. Nach einem brachialen Angriff von Kapitänin Maike Schmitz die Linie entlang hieß es nach gerade einmal 50 Minuten 2:0.

Starke Angaben von Sarah Kuipers ebnen den Weg in Satz drei

Im dritten Satz ging es erstmal so weiter. Starke Aufschläge der abwanderungswilligen Sarah Kuipers, die im Zuspiel in ihrem voraussichtlich letzten Match am Mumbecker Bach lange auf dem Feld stand, sorgten für eine 5:0-Führung. Die Gäste kamen zwar noch einmal auf 6:5 heran, besaßen an diesem Abend aber einfach nicht die Qualität, um der Partie noch einmal eine Wende zu geben. Dingden leistete sich aber auch keinen wirklichen Spannungsabfall mehr, blieb durchweg konzentriert und einsatzfreudig. Spätestens beim 17:8 zweifelte niemand mehr am klaren Erfolg der Blau-Weißen. Ganz offensichtlich auch die Bonnerinnen nicht, die ob der Dingdener Überlegenheit mehr und mehr die Köpfe hängen ließen. Nach 1:14 Stunden war die Begegnung gelaufen.

BWD: Kruse, Eva Schmitz, Kuipers, Emming, Kappmeyer, Baumeister, Hegering, Maike Schmitz, Priebs, Harbring, Vehns, Klein-Hitpaß.

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