2. Badminton-Bundesliga

BV Wesel RW kehrt an die Tabellenspitze zurück

Freute sich über eine gelungene Berlin-Tour: Jan Felix Matulat.

Freute sich über eine gelungene Berlin-Tour: Jan Felix Matulat.

Foto: Lars Fröhlich/FFS

Wesel.  Berlin war eine Reise wert. Mit zwei deutlichen 6:1-Siegen kehrte der Badminton-Zweitligist BV Wesel RW wieder an die Tabellenspitze zurück.

Berlin war für den Badminton-Zweitligisten BV Wesel RW eine Reise wert. Nicht nur, dass die Rot-Weißen jeweils mit 6:1 bei SG EBT Berlin und SV Berliner Brauereien gewannen, auch übernahm das Team wieder die Tabellenführung. Denn der bisherige Spitzenreiter BC Hohenlimburg strauchelte beim Hamburg Horner TV (3:4). „Das ist mal ein Ergebnis, mit dem ich nicht gerechnet hätte“, sagte Spieler Jan Felix Matulat nach dem letzten Ballwechsel in der Hauptstadt.

Kalkuliert hatte er allerdings mit der vollen Punktausbeute der Weseler in Berlin. Bei der SG EBT wartete auf die Gäste mit dem Iren Adam McAllister ein unbeschriebenes Blatt. „Da wussten wir nicht wirklich, was auf uns zukommt“, so Matulat. Letztlich allerdings nichts Beunruhigendes. Im Doppel mit Marijn Put/Matulat und auch im Spitzeneinzel mit Put behielten die Rot-Weißen sicher die Oberhand. Am noch recht frühen Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr war die Partie entschieden.

Kein Einlass mehr am Brandenburger Tor

Anschließend feierten die Weseler beim gemeinsamen Essen den 23. Geburtstag von Rowan Scheurkogel, ehe der 30. Jahrestag des Mauerfalls auch die rot-weißen Badmintonspieler in seinen Bann zog. Der Besuch des Brandenburger Tores gelang jedoch nicht, da zehn Minuten vor dem Erscheinen der Weseler die Zugänge wegen Überfüllung des Platzes geschlossne worden waren. „Es war aber trotzdem eine tolle Atmosphäre“, sagte Matulat.

Mehr Artikel zum Sport aus Wesel, Hamminkeln und SchermbeckDie Partie am Sonntag beim Schlusslicht SV Brauereien Berlin entwickelte sich zunächst ein wenig anders als erwartet. „Gerade in den Doppeln waren die echt stark“, wunderte sich Jan Felix Matulat schon ein wenig. Auf jeden Fall sei dies das bessere Berliner Team gewesen. Gefährlich wurde der Neuling natürlich trotzdem dem souveränen BV Wesel RW nicht.

So haben sie gespielt

SG EBT Berlin - BV Wesel RW 1:6
1. HD:
Adam McAllister/Kai Sumida - Marijn Put/Jan Felix Matulat 10:12, 12:14, 8:11; DD: Kate Frost/Lisa Baumgärtner - Ella Diehl/Maria Kuse 11:9, 6:11, 9:11, 6:11; 2. HD: Francis Karge/Tim Krämer - Rowan Scheurkogel/Jona van Nieuwkerke 7:11, 11:9, 11:9, 11:8; 1. HE: McAllister - Put 4:11, 3:11, 9:11; DE: Frost - Diehl 4:11, 7:11, 11:9, 5:11; GD: Karge/Baumgärtner - van Nieuwkerke/Kuse 11:13, 9:11, 11:9, 7:11; 2. HE: Krämer - Scheurkogel 6:11, 5:11, 8:11.


SV Berliner Brauereien - BV Wesel RW1:6

1. HD: Florian Kaminski/Bennet Köhler - Marijn Put/Jan Felix Matulat 3:11, 11:8 11:9, 11:9; DD: Daniela Wolf/Lena Reder- Ella Diehl/Maria Kuse 6:11, 11:9, 10:12, 6:11; 2. HD: Philipp Salow/Temuulen Ayush - Rowan Scheurkogel/Jona van Nieuwkerke 9:11, 11:9, 5:11, 6:11; 1. HE: Saruul Shafiq - Put 8:11, 3:11, 7:11; DE: Reder - Diehl 6:11, 1:11, 0:11; GD: Shafiq/Wolf - van Nieuwkerke/Kuse 3:11, 4:11, 8:11; 2. HE: Köhler - Scheurkogel 11:9, 6:11, 7:11, 3:11.

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