Fußball-Bezirksliga

Beeindruckende Heimserie des Hamminkelner SV ist gerissen

Hamminkelns Lasse Hoffmann (r.) im Duell mit Nick Konopatzki, der den ersten Treffer der Gäste erzielte.

Hamminkelns Lasse Hoffmann (r.) im Duell mit Nick Konopatzki, der den ersten Treffer der Gäste erzielte.

Foto: Gerd Hermann/FFS

Hamminkeln.  Nach fünf Erfolgen auf eigener Anlage erwischte es Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV gegen Vrasselt. Dabei sah es zwischenzeitlich gut aus.

Ausgerechnet Tom Wirtz besaß großen Anteil am Ende der beeindruckenden Heimserie des Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV. Ein Foul des bislang so treffsicheren Offensivspielers führte zu einem Strafstoß, den der SV Vrasselt in der 80. Minute zum 3:2 (1:0)-Endstand verwandelte. Damit verließ das Team von Trainer Michael Tyrann nach zuvor fünf Dreiern erstmals in dieser Saison als Verlierer das eigene Feld.

Die ersten beiden guten Szenen in der Begegnung hatten die Hausherren, doch SVV-Keeper Luca Pollmann zeigte sich auf dem Naturrasen gegen die Fernschüsse von Alexander Siepen (4.) und Tom Lennart Klump (7.) auf dem Posten. Anschließend taten sich die Hamminkelner aber schwer, gegen die gut sortierte Vrasselter Abwehr erfolgversprechend vor das Tor zu kommen. Auf der anderen Seite hätte fast Vrasselt jubeln dürfen, als Nick Konopatzki aus kurzer Distanz HSV-Keeper Sascha Tünte anschoss (14.).

Wittig und Hütten treffen drehen Partie zwischenzeitlich

Besser machte es Konopatzki dann in der 33. Minute. Nach einem Ballverlust der Gastgeber im Mittelfeld schalteten die Vrasselter schnell, Murat Dogu bediente Konopatzki, der das Leder aus 14 Metern versenkte. Der Vorsprung der Gäste aus Emmerich hielt nach dem Wiederanpfiff aber nur fünf Minuten.

Alexander Siepen setzte Raik Wittig an der Strafraumgrenze in Szene und der 39-jährige Routinier versenkte das Leder mit einem leicht abgefälschten Schuss zum 1:1. Als dann Luca Pollmann in der 74. Minute einen langen Ball der Hamminkelner nicht festhalten konnte, staubte Peter Hütten zum 2:1 ab und der HSV hatte die Partie gedreht.

Doch die Freude währte nur kurz. Vrasselts Jens Wunder konnte einen gut getretenen Freistoß von Murat Dogu am zweiten Pfosten ins Netz köpfen und damit postwendend zum 2:2 ausgleichen (76.). Und es kam noch bitterer für den HSV. In der 80. Minute zeigte der Schiedsrichter nach Foul von Tom Wirtz an Niklas König auf den Punkt. Der Hamminkelner musste zudem mit der Ampelkarte den Platz verlassen. Marco Buscher verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:2.

„Das war eine total unnötige Niederlage, die glücklichere Mannschaft hat gewonnen. Den Freistoß, der zum 2:2 führte und auch den Strafstoß hätte man nicht geben müssen“, meinte Michael Tyrann.

HSV: Tünte; Hütten, Blümer, Vos, Sweers, Hoffmann, Wirtz, Siepen (72. Laub), Klump, Wittig, Kluitmann (61. Bongers).

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