Fußball-Bezirksliga

1:4! Hamminkelner SV zeigt in Stenern einfach zu wenig

Au Backe: Trainer Michael Tyrann war wenig begeistert von der Vorstellung des Hamminkelner SV in Stenern.

Au Backe: Trainer Michael Tyrann war wenig begeistert von der Vorstellung des Hamminkelner SV in Stenern.

Foto: Jochen Emde/FFS

Hamminkeln.  Nach ordentlichem Beginn lief für den Hamminkelner SV nicht viel zusammen. Der Fußball-Bezirksligist unterlag bei der DJK TuS Stenern mit 1:4.

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Eine verdiente Niederlage kassierten am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des Hamminkelner SV. Im Auswärtsspiel bei der DJK TuS Stenern unterlag das Team von Trainer Michael Tyrann am Ende deutlich mit 1:4 (0:2), bleibt dennoch Tabellendritter und musste den direkten Kontakt zu den beiden Aufstiegsplätzen nicht einmal abreißen lassen, da auch die Konkurrenz patzte.

„Das war heute trotz einer guten Anfangsphase insgesamt keine gute Leistung von uns”, so der Coach des HSV nach dem Abpfiff. „Dieses Spiel hat wieder einmal gezeigt, dass wir gegen jeden verlieren können, wenn wir nicht alles abrufen.”

Vielversprechend begonnen, start nachgelassen

Dabei war der Start der Grün-Weißen, die kurzfristig auf Maximos Fachantidis (Bänderblessur) verzichten mussten und für den Felix Paus zu seinem Startelf-Debüt nach über einem Jahr Verletzungspause kam, vielversprechend. Schon nach zwei Minuten traf Raik Wittig aus drei Metern lediglich den Pfosten. Den Führungstreffer der Hausherren durch Kubilay Serbes (6.) nach einem Fehlpass in der Zentrale konnte Wittig nach 17 Minuten noch ausgleichen.

Doch vergaben die Gäste durch Tom Wirtz (25.), Alexander Siepen (30.) und Tom Klump (41.) weitere hochkarätige Einschussgelegenheiten. Die Hausherren machten es besser und kamen erneut durch Serbes wieder zur Führung (28.). Nach dem Wechsel schlief das Offensivspiel des HSV fast komplett ein, Stenern nutzte zwei Konterchancen durch Tobias Kersten (63.) und Kai-Philipp Ridder (85.) zum ebenso deutlichen wie verdienten Heimsieg.

„Wir waren heute in unseren Aktionen nicht zielstrebig genug”, sagte Michael Tyrann. „Das war ganz einfach zu wenig.”

HSV: Bannemann; Hütten, Paus (46. Bongers), Sweers, Bergendahl (18. Klein-Hitpaß), Vos, Hoffmann, Klump (66. Pomorin), Wirtz, Wittig, Siepen (46. Quartsteg).

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