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TVD Velbert will den Aufstieg feiern

Einschwören auf das große ZieL: Der TVD braucht nur noch einen Sieg zum Aufstieg.

Einschwören auf das große ZieL: Der TVD braucht nur noch einen Sieg zum Aufstieg.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert/Heiligenhaus.  Landesligist TVD kann den Aufstieg klarmachen, Nachbar Heiligenhaus kämpft gegen den Abstieg

Gegensätze bei den niederbergischen Landesliga-Clubs: Während der TVD Velbert dicht vor dem Aufstieg steht braucht die SSVg Heiligenhaus weiter Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
DSC Düsseldorf 99 - TVD Velbert. Wenn die Partie in der Landeshauptstadt wie erwartet verläuft, dürfen die Fußballer des TVD Velbert am späten Sonntagnachmittag die Meisterschaft in der Landesliga und den Aufstieg in die Oberliga feiern, denn der Spitzenreiter trifft auf das abgeschlagene Tabellenschlusslicht und benötigt nur noch drei Punkte, um das große Ziel zu erreichen.

Nur einen Sieg haben die Düsseldorfer in der Rückrunde verbuchen können, während die Dalbecksbäumer nur einmal als Verlierer vom Platz gingen. Trotzdem ist Trainer Hüzeyfe Dogan vorsichtig: „Auch solche Spiele müssen erst einmal gespielt werden“, warnt er seine Schützlinge davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die drei Punkte sind jedenfalls für ihn alternativlos. „Mit etwas anderem beschäftige ich mich erst gar nicht, aber das wäre auch fatal“, betont er. Aus Düsseldorf ist mittlerweile durchgedrungen, dass einige der Leistungsträger des Oberligaabsteigers, der jetzt direkt in die Bezirksliga durchgereicht wird, gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber auch die Personaldecke der Velberter ist dünner geworden, denn Alexander Fagasinski steht wegen Verletzung in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung und Tim Esser ist angeschlagen.

Pero Zovko und Tomislav Simic konnten aus persönlichen Gründen nicht durchgehend trainieren, während der zuletzt fehlende Philipp Younes wohl wieder in den Kader zurückkehren wird. „Ich weiß zwar nicht, was uns dort erwartet, aber wir haben die ganze Saison auf unser großes Ziel hingearbeitet und haben nun die Chance, den letzten Schritt zu machen und jetzt wollen wir es dann auch packen“, stellt Dogan in aller Deutlichkeit klar und ergänzt: „Egal, wer bei uns auflaufen wird, das ist eine Pflichtaufgabe. Die Mannschaft hat zuletzt über Wochen Herausragendes geleistet und jetzt fehlt nur noch der eine Sieg.“
Holzheimer SG - SSVg-Heiligenhaus. Noch haben sie den Klassenerhalt in der Landesliga selbst in der Hand, einen weiteren Patzer wie bei der 0:3-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten MSV Düsseldorf zuletzt darf sich die SSVg Heiligenhaus in den verbleibenden beiden Spielen jedoch unter keinen Umständen erlauben.

Zunächst geht es am 37. Spieltag zur Holzheimer SG (So. 15 Uhr), die mit zwei Punkten mehr als die Mannschaft von Imre Renji auf Position zwölf liegt. Die SSVg 09/12 bekleidet derweil mit 38 Zählern den ersten Abstiegsrang 15. „Der Ernst der Lage ist uns bewusst und keiner der Spieler will einen Abstieg in seiner Vita haben. Wir müssen also für die verbleibenden beiden Partien alle Kräfte mobilisieren und schon jetzt in Neuss gewinnen. Am letzten Spieltag von anderen Ergebnissen abhängig zu sein, ist kein gutes Gefühl“, weiß auch Coach Renji, um was es im Gastspiel bei der Holzheimer SG geht.

Der Trainer ergänzt: „Auch die Nerven werden eine große Rolle spielen, denn auch der Gegner darf nicht verlieren. Daher erwarte ich eine brenzlige Partie, in der meine Mannschaft eine Reaktion auf die schwache Leistung der letzten Woche zeigt.“

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