Fußball

SSVg Velbert empfängt Union Velbert zum Testspiel

Wollen auch im nächsten Testspiel wieder jubeln: Robert Nnaji (r.) und Peter Schmetz (l.) der SSVg Velbert konnten mit ihrem Auftritt gegen die U21 des 1. FC Köln in der heimischen Christopeit-Arena zufrieden sein. Am Sonntag ist Union Velbert zu Gast.

Wollen auch im nächsten Testspiel wieder jubeln: Robert Nnaji (r.) und Peter Schmetz (l.) der SSVg Velbert konnten mit ihrem Auftritt gegen die U21 des 1. FC Köln in der heimischen Christopeit-Arena zufrieden sein. Am Sonntag ist Union Velbert zu Gast.

Foto: Christof Köpsel

Velbert.  Das Oberliga-Team von Alexander Voigt testet gegen die von Mesut Güngör trainierten Bezirksligisten. Saisoneröffnung in der Christopeit-Arena.

Sie hatten den Sieg schon auf dem Fuß, am Ende ging den Spielern aber die Luft aus. Trotzdem war Alexander Voigt, Trainer der SSVg Velbert, mit dem Testspiel seines Oberliga-Teams gegen die Regionalligisten der U21 des 1. FC Köln zufrieden. Klar gab es einige Dinge, an denen der Coach feilen wollte. Die nächste Gelegenheit, die Form vor der kommenden Saison zu testen bietet sich schon am Sonntag. Dann empfängt die SSVg die Bezirksligisten von Union Velbert. Trainiert werden die Gäste im Übrigen von Mesut Güngör, einem ehemaligen SSVgler. Anstoß in der Christopeit-Arena ist um 15 Uhr.

Saisoneröffnung mit Stadionführung

Rund geht es an der Sonnenblume allerdings schon vorher. Bei der offiziellen Saisoneröffnung steht ein großes Familienfest auf dem Plan, außerdem eine Kabinenführung und ein F-Jugend-Freundschaftsspiel der SSVg gegen den TVD.

Das Augenmerk, das ist klar, liegt aber auf der Partie am Nachmittag. Dann will das Team von Alexander Voigt an die gute Leistung gegen die Kölner anknüpfen. „Wir haben uns als Mannschaft gut präsentiert. Das möchte ich wieder sehen“, so Voigt. Die Neuen im Team, Peter Schmetz, Hasan Ülker, Rückkehrer Arber Berbatovic und Torwart Sebastian Wickl hätten sich gut in Szene gesetzt. Ebenfalls sehr präsent auf dem Platz: Roussel Ngankam, der als Testspieler für die SSVg gegen die Kölner auf den Rasen ging. Er wird eventuell auch am Sonntag noch einmal zum Einsatz kommen.

Hashimoto fehlt weiter verletzt

„Schade ist, dass Shunja Hashimoto noch nicht spielen kann“, sagte Voigt. Er fehlt weiterhin mit Rückproblemen. Auch auf den jungen Torhüter Marvin Gomoluch, der von der Duisburger U19 zur SSVg gewechselt ist, muss Voigt noch verzichten. „Er hat sich leider doch schwerer verletzt und fällt länger aus“, so Voigt und ergänzt: „Das ist bitter, aber damit muss man umgehen können.“

Dennoch werden die Gastgeber als klarer Favorit in den Test mit dem Stadt-Konkurrenten aus der Bezirksliga gehen. „In unserem ersten Test haben wir gegen Wülfrath, also ebenfalls gegen einen Bezirksligisten, gespielt. Da haben wir uns noch schwergetan. Jetzt sind wir zwei Wochen weiter. Ich erhoffe mir, dass die Jungs die gute Leistung von Mittwoch wieder abrufen können. Und klar möchten wir, dass am Ende ein Klassenunterschied sichtbar ist“, sagt der SSVg-Coach, der in der Partie gegen Köln noch Verbesserungsbedarf bei den eigenen Standards sah und diese am Freitag explizit trainieren ließ.

Güngör freut sich auf alte Weggefährten

Auf die Begegnung freut sich einer besonders: Mesut Güngör. Der neue Trainer der Union hat viele Jahre bei der SSVg gespielt und auch die A-Junioren des Klubs trainiert. „Ich bin quasi in meiner Heimat zu Gast“, sagt Güngor. „Es ist schön, den Vorstand und die Mitglieder, einfach alte Weggefährten wiederzusehen“, sagt er. Ein leichtes

Unterfangen wird dieses Spiel für sein Team allerdings nicht. „Wir haben 17 neue Spieler im Kader und sind in einer Umbruchphase. Die Mannschaft muss sich erst finden“, so der Union-Coach, der in der bisherigen Vorbereitung viel Licht und Schatten gesehen hat. „Gegen die SSVg hoffe ich auf mehr Licht“, sagt er und lacht. „Wir wollen den ein oder anderen Nadelstich setzen und so lange es geht hinten die Null halten“, gibt der Bezirksliga-Trainer die Marschroute vor. Klar ist ihm aber auch: „Wir können hier nicht davon reden, dass wir gewinnen wollen. Das wäre vermessen.“

„Mannschaft ist Regionalliga tauglich“

Allein beim Blick auf den Kader sollte klar werden, „dass es sich bei uns um ein Team mit Bezirks- und Kreisliga-Spielerin handelt und auf der anderen Seite um eine Regionalliga taugliche Mannschaft“, findet Güngör. Einschüchtern lassen wollen er und sein Team sich aber nicht. „Wir werden mit breiter Brust auf den Platz gehen, kämpferisch alles reinlegen und Spaß dabei haben.“

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